WAIDHOFEN/YBBS. Groß ist die Freude bei Katharina Huber über ihr erstes Edelmetall: Bei den alpinen Jugendweltmeisterschaften in Norwegen gewann die 19-Jährige im Teambewerb die Silbermedaille.

Nach der Einberufung ins Europacupteam und der Nominierung für die Juniorenweltmeisterschaft, waren Medaillen das nächste ganz große Ziel der St. Georgnerin. Mit der Silbermedaille im Teambewerb konnte auch dieses Ziel erreicht werden. Aufgrund ihrer konstant guten Slalomleistung wurde sie für den Teambewerb nominiert. In einem spannenden Bewerb musste sich Österreich nach Siegen gegen Island (4:0), Slowenien (3:1) und Deutschland (2:2, bessere Zeit) letztendlich nur Gastgeber Norwegen geschlagen geben. Die Silbermedaille glänzt nicht nur für Katharina wie Gold, denn so konnte der Österreichische Skiverband schon seit geraumer Zeit keine Medaille im Teambewerb einer Juniorenweltmeisterschaft einfahren: „Für mich war die Teilnahme und der Gewinn der Silbermedaille ein ganz großer Erfolg. Auf die Erfahrungen, die ich gesammelt habe, kann ich aufbauen“, blickt die Mostviertlerin hoffnungsvoll in die Zukunft. Starke Form im Slalom Ihre Nominierung konnte die ÖSV-Nachwuchsläuferin mit den Plätzen 12 im Slalom und 28 im Riesentorlauf mehr als rechtfertigen. Im Slalom konnte sie in Lauf eins nicht ganz ihre gute Form ausspielen und belegte mit 2,30 Sekunden Rückstand Platz 12. Mit nur einer Sekunde Rückstand auf die Drittplatzierte hätte es im zweiten Durchgang durchaus Möglichkeiten gegeben. Trotz sechster und insgesamt verbesserter Laufzeit (+1,73 Sekunden) konnte sie in der Endabrechnung ihre Platzierung nicht mehr verbessern.


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