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WAIDHOFEN/YBBS. Im steirischen Mitterdorf fanden Mitte Juni die Bundesmeisterschaften im Sportklettern statt. Aus jedem Bundesland fanden sich die besten Kletterer ein, dementsprechend hoch das Niveau. Es waren zwei Qualifikationsrouten, Semifinale und Finale zu klettern.

Bei den U12 gesamt Sechster: Emil Teufel
Bei den U12 gesamt Sechster: Emil Teufel

Bei der U12 waren Emil Teufel, Manuel Kogler und Valentina Großschartner für die AV-Jugend Waidhofen/Ybbs am Start. Teufel startete gut in der Quali. Die erste Route bewältigte er als Fünfter, die zweite Qualiroute als Zweiter und qualifizierte sich somit locker mit einem vierten Rang für das Semifinale der zwanzig Besten. Kogler konnte Erfahrung sammeln und holte Platz 26. Im Semifinale zündete Teufel den Turbo, kletterte mit drei anderen Athleten am höchsten, exakt bis zum gleichen Griff und sicherte sich so den Finaleinzug unter die besten zehn Kletterer. Showdown im Finale: Emil Teufel  kommt  als  Drittletzter dran, Schwierigkeit der Route 8+. Der Neunjährige klettert jeden Zug exakt, jede Bewegung sitzt, in der Mitte der Route dann ein Kreuzzug. Er setzt an, klettert wieder zurück, setzt wieder an; ist sich einfach nicht sicher, setzt noch mal an und fällt leider raus. Damit landet Teufel auf dem hervorragenden sechsten Platz. Weibliche KletterjugendValentina Großschartner startete in der ersten Qualiroute als Erste, was üblicherweise kein Vorteil ist, da die anderen Kletterinnen in der Qualifikation zusehen dürfen. Trotzdem gelingt es Großschartner die Route sehr hoch zu klettern. Bei einem Aufleger-Griff fällt sie dann raus und belegt Rang vier für die erste Qualiroute. In der zweiten Qualiroute holt sie Rang 14. Das reicht gesamt für den achten Rang und den Einzug ins Semifinale. Im Semifinale  nach anfänglichen Schwierigkeiten erreicht Großschartner Rang sieben und damit das Finale. Im Finale wurde dann eine Platte Schwierigkeit 8+ geklettert. Leistenpower und gute Tritttechnik waren gefragt. Großschartner schlug sich bravourös und erkletterte den siebten Rang. Bei den U14 gingen Lisa Wurm und Anika Teufel an den Start. Teufel war in der ersten Qualiroute sehr nervös. Probleme beim Klinken des Seiles kosteten viel Kraft. Sie fiel dann bei zwei Auflegern raus. In der zweiten Qualiroute konnte mit ihrem sauberen Kletterstil bis zur Mitte der Route  klettern. Gesamt ergab das den 23. Platz, knapp am Semifinale vorbei. Lisa Wurm lag die erste Route nicht so gut. Der Überhang war gespickt mit Auflegern und weiten Zügen. Als Kleinste in ihrer Altersklasse erreichte sie Rang 25 in der ersten Quali. In der zweiten Qualiroute hatte sie dann Probleme mit dem Einhängen des Seiles und belegte schließlich gesamt Rang 28.


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