"A so a schener Tag" beim 37. Ötztaler Radmarathon
WAIDHOFEN/YBBS. Er hat sich einen Lebenstraum erfüllt: Der Waidhofner Dietmar Berger startete beim 37. Ötztaler Radmarathon in Sölden und absolvierte die 238 Kilometer lange Distanz mit 5500 Höhenmeter in der fantastischen Zeit von 9:11 Stunden.

Damit war er auf den zwei wichtigsten Pässen sogar schneller als die Ex-Radprofis Rene Haselbacher und Paco Wrolich. Der Jubel war groß im Ziel, als der 39-jährige Dietmar Berger, Geschäftsführer von Metall Recycling in Amstetten und Metran Handel in Kematen, am späten Nachmittag das Ziel in Sölden erreichte. Über vier lange Pässe – das Kühtai, den Brenner, Jaufen und zum Abschluss noch das fast 30 Kilometer lange Timmelsjoch auf italienischem Boden – führte die Strecke, die zwei Tage zuvor heuer erstmals von internationalen Profis absolviert wurde. Beim PRO Ötztaler 5500 gewann der tschechische Tour-de-France-Fünfte Roman Kreuziger vor Tour-de-Suisse-Sieger Simon Spilak. Und zwei Tage später stand das Ötztal mit dem Marathon Kopf. Über 4300 Teilnehmer aus 40 Nationen bestritten den Marathon, der vom Italiener Stefano Cecchini gewonnen wurde.
Vom Tennisspieler erfolgreich rauf aufs Rad
Mit dabei war auch Bike-Team-Ginner-Racer Dietmar Berger, früher erfolgreicher Tennisspieler, der erst seit wenigen Jahren auf das Rad gewechselt war. In seiner Klasse belegte er den respektablen 457. Platz. „Es war eine unglaubliche Erfahrung. Viele Monate Training waren dafür notwendig und als Nicht-Profi kann man sich da nur bei seiner Familie bedanken, dass sie so viel Zeit und Geduld aufgebracht haben“, sagt der Zeller, der auf eine Leistung besonders stolz ist. „Ich war zwar im Ziel nur vier Minuten hinter den Ex-Profis Rene Haselbacher und Paco Wrolich, aber dafür war ich am Jaufenpass und Timmelsjoch schneller“, grinst er.


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