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WAIDHOFEN/YBBS. Zum dritten Mal wurde vom Veranstalter-Trio zum Kinderhilfelauf in Amstetten eingeladen. Zum dritten Mal wurde entsprechend dem Motto „Laufend helfen“ für einen guten Zweck gewalkt oder gelaufen und zum dritten Mal war es eine perfekte Veranstaltung! Der gesamte Erlös dieses Events kam wiederum den Kindern des Hilde-Umdasch-Hauses zugute.

Livia Taibon, Laura Tatzreiter, Constantin Taibon, Carolina Grabner (v. l.) Foto: Sportunion Waidhofen

Die Sportunion Waidhofen/Ybbs war bei diesem Charityevent gleich mit 16 Läufern vertreten. Schon im Kinderlauf über 400 Meter flitzte es zum ersten Mal blau durchs Stadion. Fabio Kaltenbrunner belegte in der U8 mit einer beachtlichen Leistung den siebten Platz (1:41,81 Minuten). Im Kinder- und Schülerlauf waren dann schon zwei Stadion-Runden beziehungsweise 800 Meter zu bewältigen.

Zwei Mal Silber in der U10

Carolina Grabner startete enorm schnell und lag sehr lange Zeit in Führung. Erst im Zielsprint wurde sie noch von einer Konkurrentin abgefangen. In der tollen Zeit von 2:57,63 Minuten belegte sie in der U10 somit den zweiten Platz. Der Abstand zur Siegerin betrug gerade einmal 0,27 Sekunden! Mathea Schubert lief ebenfalls ein tolles Rennen. Noch nie zuvor hatte sie im Wettkampftempo eine derart lange Distanz zurückgelegt. So war das primäre Ziel, sich die Kräfte gut einzuteilen und mit Freude zu finishen. Und dieses Ziel hat Mathea mehr als erreicht. Sie erlief mit der sehr guten Zeit von 3:30,20 Minuten den 11. Platz in der U10. Bei den Burschen zeigte Constantin Taibon wieder einmal sein Talent. Er durfte sich über den zweiten Platz in der U10 freuen und lag mit der Zeit von 3:00,42 Sekunden nur ganz knapp hinter dem Sieger.

Bronze bei den U12-Burschen und Silber in der U14 

In der MU12 hatten wir drei Nachwuchsläufer am Start. Alexander Grabner erreichte den tollen dritten Platz in der U12. Er war schon nach 2:49,12 Minuten wieder im Ziel (3:31min/km) und lag knapp vor Sandro Tatzreiter (vierter Platz in 2:51,52 Minuten). Ein heißes Eisen hatte die Sportunion auch in der U14 im Feuer. Damjan Eror musste sich in einem unglaublich schnellen Rennen im Kampf um den Sieg um gerade einmal 0,68 Sekunden geschlagen geben! Den zweiten Platz in der U14 holte er in der Zeit von 2:19,30 Minuten (Schnitt 2:54 min/km!). Mit dieser Leistung hätte er auch in der U16 gewonnen.

Gold und Silber für U14-Mädels 

Die jungen Damen der U14 standen dem um nichts nach! Laura Tatzreiter war in der ersten Runde nur unwesentlich langsamer als Damjan. In der Spitzenzeit von 2:34,28 Minuten (3:12min/km!) war ihr der Sieg nicht zu nehmen. Keine fünf Sekunden später folgte schon Livia Taibon, die sich im Kampf um den zweiten Rang um einen Sekundenbruchteil von 0,48 Sekunden geschlagen geben musste. Für sie blieb die Uhr schon nach 2:38,90 Minuten stehen. Sowohl Laura als auch Livia waren schneller als die Siegerin der U16!

Knapp 650 Hauptlauf-Starter

Im 5.000-Meter-Bewerb waren gleich 648 Teilnehmer am Start, was zu Beginn des Rennens auf der Stadionbahn zu etwas Gedränge führte. Franz Schubert spekulierte am Start damit, dass er nach langer Zeit wieder einmal den Sprung aufs Podium schaffen könnte. Allerdings musste er dazu aber von Beginn an ein sehr hohes Tempo anschlagen, um seinen unmittelbaren Konkurrenten nicht zu sehr aus den Augen zu verlieren. Nach 3:38 Minuten am ersten Kilometer war der Rückstand allerdings schon größer als gedacht. Schubert versuchte, das Tempo hoch zu halten und auf seine Chance zu warten. In der zweiten Runde schien ein Erfolg möglich. Schubert kam immer näher, konnte zuletzt aber die paar fehlenden Meter zum Vordermann nicht gutmachen und so blieb ihm mit zwei Sekunden Rückstand nur der undankbare vierte Platz in der M40 (von 64 Startern). Im Gesamtklassement reichte es mit der Zeit von 18:37 Minuten für den 16. Rang. Hermann Wagner, Garant für Stockerlplätze, folgte als Nächster für die Sportunion Waidhofen/Ybbs. Seine sehr gute Zeit von genau 20:00 Minuten bedeuteten diesmal den zweiten Platz in der M60. Mit nur einer einzigen Sekunde Rückstand musste er sich noch knapper als Franz seinem Gegner geschlagen geben. Ursula Schubert war dann die Nächste im Ziel. Sie war mit ihren 24:49 Minuten zufrieden (Platz 14 in der W40) und durfte sich mit Wagner und Schubert dann über den tollen dritten Platz in der Mixed-Team-Wertung freuen!


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