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WAIDHOFEN/YBBS. Drei Jahre ist es her, dass eine Vielzahl an Flüchtlingen Zuflucht in Waidhofen suchte. Von Beginn an setzten sich zahlreiche Waidhofner für gelingende Integration in der Stadt ein. Einmal im Jahr wurde deswegen ein Integrationstreffen  ins Leben gerufen, um alle Helfer bestmöglich zu vernetzen.

Reger Austausch beim dritten Integrationstreffen im Großen Sitzungssaal. Foto: Stadt Waidhofen
Reger Austausch beim dritten Integrationstreffen im Großen Sitzungssaal. Foto: Stadt Waidhofen

Knapp 30 Ehrenamtliche kamen zum Integrationstreffen ins Offene Rathaus am 6. November. Der gemeinsame Abend begann mit einer Vorstellungsrunde der Vereine. Anneliese Kühhas erzählte beispielsweise eine sehr berührende Geschichte über ihre Erlebnisse über Integration, die in ihrem Fall leider in Abschiebung endeten, über das sie auch ein Buch geschrieben hat. Barbara Modre, Roswitha Bramauer und Sissi Weichselbaum gründeten eine neue Initiative, die drei Jahre nach der Flüchtlingswelle in die Zukunft schaut – sie wollen gemeinsam eruieren, welche Bedürfnisse Migranten, aber auch Flüchtlingshelfer, heute haben. Bettina Schmutzer, Hilfswerk, gründete eine Initiative unter dem Titel „Hilfe für die Helfenden“, ein kostenloses Angebot, das Helfer in Anspruch nehmen können. Eine bisher fehlende Notwendigkeit in der Stadt, die von den Helfern angeregt wurde, ist ein zwangloser Aufenthaltsraum für Migranten, um Wartezeiten zu überbrücken beziehungsweise sich einfach zu treffen. „Wir bemühen uns um eine Lösung“, versprach WVP-Bürgermeister Werner Krammer.

Wichtiger Informationsaustausch

Der Bürgermeister lud nach dem Treffen im Rathaus alle Ehrenamtlichen zum Dank ins Kino ein mit gemütlichem Ausklang. „Integrationshilfe ist auch sehr fordernd und deswegen ist es mir wichtig, die Bedeutung zu unterstreichen und Danke zu sagen. Das Integrationstreffen ist ein wichtiger Informationsaustausch und eine gute Gelegenheit, um sich zu vernetzen und Synergien zu nutzen“, so Krammer. In einem Jahr soll es erneut ein Vernetzungstreffen geben. „Integration braucht ein großes Miteinander. Fragen und Anliegen betreffend Integration bitte an das Referat Familie/Jugend/Soziales im Offenen Rathaus richten“, sagte WVP-Stadträtin Beatrix Cmolik.


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