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99,5 Prozent der Drei- bis Fünfjährigen werden im Bezirk Waidhofen/Ybbs betreut

Leserartikel Silke Michels, 13.11.2018 13:05

WAIDHOFEN/YBBS. Der Schwerpunkt Familien ist in Niederösterreich ein wichtiges und zentrales Thema denn „wir wollen Niederösterreich zum Mutterland moderner Familienpolitik machen“, betonte ÖVP-Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Das Land Niederösterreich ist in der Kinderbetreuung „in vielen Bereichen vorbildlich“, verwies die Landeshauptfrau gemeinsam mit ÖVP-Familienlandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister etwa auf die 1.050 Landeskindergärten, in denen 52.000 Kinder betreut werden, oder auch auf die Vorreiterrolle Niederösterreichs bei der Öffnung der Kindergärten für Zweieinhalbjährige. Dabei ist Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner eines besonders wichtig: „Wir wollen für unsere Familien nicht Vormund sein, sondern Partner“.

LAbg. Bgm. Anton Kasser und LR Christiane Teschl-Hofmeister Foto: VPNÖ
LAbg. Bgm. Anton Kasser und LR Christiane Teschl-Hofmeister Foto: VPNÖ

„Aktuell werden zehn Kinder die unter zweieinhalb Jahre alt sind, in einer Tagesbetreuungseinrichtung im Bezirk Waidhofen/Ybbs betreut. Weiters gibt es neun Landeskindergärten in denen 389 Kindergartenkinder betreut werden, dabei liegt die Betreuungsquote der 3 bis 5-Jährigen in Waidhofen/Ybbs bei 99,5 Prozent“, ist LAbg. Bgm. Anton Kasser über die hohe Betreuungsquote erfreut.

Familienpaket

Mit dem blau-gelben Familienpaket in der Höhe von 65 Millionen Euro sollen Familien noch mehr unterstützen werden - ganz entscheidend dabei ist die Kleinstkinderbetreuung, denn dieses Angebot gewinnt immer mehr an Nachfrage. Daher sollen im Rahmen dieses Familienpakets 100 zusätzliche Kleinstkinderbetreuungsgruppen in ganz NÖ umgesetzt werden.“Durch die 15a-Vereinbarung können zukünftig rund 26 Millionen Euro in die niederösterreichische Kinderbetreuung investiert werden. Gemeinsam mit dem Anteil des Landes Niederösterreich fließen rund 37 Millionen Euro pro Jahr in den Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen, in das verpflichtende Kindergartenjahr sowie in die frühe sprachliche Förderung. Aber auch Eltern, Gemeinden und Rechtsträger werden in unserem Bundesland unterstützt“, ist Familienlandesrätin Teschl-Hofmeister mit der kürzlich präsentierten Einigung bei den Verhandlungen zu einer neuen 15a-Vereinbarung zwischen Bund und Ländern zufrieden.


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