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Sanierungsarbeiten der Hangbrücke bei Waidhofen/Ybbs im Zuge der B 121 kurz vor Fertigstellung

Karin Novak, 08.10.2019 15:29

WAIDHOFEN/YBBS. ÖVP-Landtagsabgeordnete Michaela Hinterholzer hat in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner kurz vor Fertigstellung die Baustelle für die Sanierung der Hangbrücke bei Waidhofen/Ybbs im Zuge der B 121 besucht.

Foto (v. l.): Alexander Seelmann (Firma Traunfellner - Bauleiter), Johann Fink (NÖ Straßendienst – Abt. Brückenbau), Werner Krammer (WVP-Bgm. von Waidhofen/Y.), LAbg. Michaela Hinterholzer, Reinhard Käfer (Leiter der Brückenmeisterei Aschbach), Franz Stiedl (Leiter der NÖ Straßenbauabteilung Amstetten), Martin Auer (NÖ Straßendienst – Abt. Brückenbau), Anton Schweighofer (NÖ Straßendienst – Abt. Brückenbau), Daniel Stojinovic (Firma Traunfellner) Foto: NÖ Straßenbau

Die Hangbrücke im Zuge der B 121 bei Waidhofen/Ybbs wurde als siebenfeldriges Stahlbetonplattentragwerk mit einer Stützweite von 140 Metern und einer Objektlänge von 190 Metern ausgeführt. In Längsrichtung gesehen ist das Objekt ein halbes Brückenbauwerk, da hier die Landesstraße B 121 in Fahrtrichtung Waidhofen/Ybbs auf gewachsenen Boden als herkömmliche Straße und in Fahrtrichtung Amstetten auf Grund der Hanglage als Brückenobjekt ausgeführt ist.

Brücke 1976 errichtet

Wesentliche Bauteile (Randbalken, Fahrbahnbelag, Abdichtungs- und Entwässerungssystem sowie Fahrbahnübergangskonstruktion) der im Jahre 1976 errichteten Brücke wiesen Schäden auf und entsprachen nicht mehr den heutigen Standards. Auch vereinzelte Zeit- und Witterungsschäden am Brückentragwerk kamen zum Vorschein. Um eine weitere Verschlechterung des Zustandes zu vermeiden sowie einen optimalen, reibungslosen und sicheren Verkehrsfluss zu ermöglichen, hat sich der NÖ Straßendienst (Abteilung Brückenbau) entschlossen, das Brückenobjekt zu sanieren.

Ausführung der Fahrbahnsanierung

Die wesentlichen Arbeiten bei der Generalinstandsetzung umfassten die komplette Erneue-rung der Randbalken und der Brückenausrüstung. Weiters waren auch partielle Betoninstandsetzungen an der Tragwerksuntersicht erforderlich. Die Randbalken werden, den heutigen Sicherheitsanforderungen gemäß, mit Stahlleitschienen ausgerüstet. Um die bestehende Nutzbreite von 1,50 Metern zu erhalten, wird das Brückengeländer adaptiert und seitlich an der Gesimseaußenkante montiert. Derzeit sind noch Arbeiten des dritten Abschnittes im Laufen, der die Randbalkensanierung, Geländer- und Leitschienenmontage, diverse Betoninstandsetzungen, Korrosionsschutzmaßnahmen am Geländer und Asphaltierungsarbeiten umfasst.

Kosten übernimmt das Land

Die Arbeiten wurden/werden von der Firma Anton Traunfellner aus Scheibbs durchgeführt. Mit der Komplettfertigstellung der Bauarbeiten ist Mitte Oktober 2019 zu rechnen. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund 670.000 euro und werden zur Gänze vom Land NÖ getragen.


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