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Neuer Bahn-Fahrplan für Niederösterreich bringt Verbesserungen für Bezirk Amstetten

Karin Novak, 02.12.2019 17:50

NÖ. Ab 15. Dezember gilt der neue Bahnfahrplan auch in Niederösterreich und bringt zahlreiche Verbesserungen mit sich, die vom Land Niederösterreich und seinen Partnern finanziert werden. Auch der Bezirk Amstetten profitiert von diesen Neuerungen.

NÖ Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko und VOR-Geschäftsführer Wolfgang Schroll (Foto: VOR/Bollwein)

„Niederösterreich ist schon jetzt Vize-Staatsmeister bei der Öffi-Nutzung, aber damit geben wir uns noch nicht zufrieden. Uns geht es darum die Mobilitätswende im Land voranzutreiben. Wir wollen mit attraktiven Verbindungen vom Umstieg auf den öffentlichen Verkehr überzeugen, statt mit Strafen das Stehenlassen von Pkw zu erzwingen“, so NÖ ÖVP-Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko.

Budget um 40 Prozent erhöht

„Das Budget für Bestellungen von Bus- und Bahnangeboten wird im kommenden Jahr um fast 40 Prozent auf 131 Millionen Euro erhöht“, betont Schleritzko. Insgesamt kann Niederösterreich gemeinsam mit seinen Partnern das Angebot im Bahnbereich so auf rund 33 Millionen Kilometer pro Jahr ausweiten. „Wir können damit an Werktagen eine halbe Million Sitzplätze in Niederösterreich anbieten. Das sind rund 10 Prozent mehr Sitzplätze als noch im vergangenen Jahr. Insgesamt sprechen wir von einer Kapazität, die etwa zehn Mal der Platzanzahl des Happel-Stadions entspricht“, erläutert Schleritzko.

Stundentakt und Spätverbindungen

„Die zusätzlichen Angebote, welche mit 15. Dezember umgesetzt werden sollen, werden für unsere Fahrgäste konkrete Vorteile bringen: Wir bieten auf fast allen Strecken im Land zumindest einen Stundentakt und das täglich, darüber hinaus bieten wir Spätverbindungen auf allen Regionalstrecken in NÖ rund um 23 Uhr, auf den Hauptstrecken überall Verkehr bis mindestens Mitternacht und auf der Weststrecke und der Südbahn sogar bis ca. 1 Uhr“, fasst der Landesrat die wichtigsten Punkte des neuen Fahrplans zusammen.

Takt 2020 folgt

„Derzeit werden die entsprechenden Verträge zwischen Bund und ÖBB finalisiert, die den Takt für 2020 und die nächsten zehn Jahre vorgeben sollen. Details dazu können voraussichtlich Mitte Dezember kommuniziert werden“, verweist VOR-Geschäftsführer Wolfgang Schroll auf die Voraussetzungen für dieses Angebot.

Überblick über die Verbesserungen für den Bezirk Amstetten

Westbahn:

Taktlückenschlüsse am Wochenende

täglicher Stundentakt – bisher: Zweistundentakt am Wochenende, das heißt fünf Züge Richtung Amstetten bzw. acht Züge Richtung St. Valentin pro Tag am Wochenende mehr

zusätzlicher Zug zur Morgen-Hauptverkehrszeit – durchgehender Halbstundentakt im Frühverkehr Richtung Amstetten/Wien

Taktlückenschlüsse im Abendverkehr

durchgehender Stundentakt bis 23.07 Uhr ab Amstetten bzw. 23.24 Uhr ab St. Valentin – bisher teilweise zweistündige Lücken

neuer täglicher Spätzug um 00.18 Uhr ab Amstetten (Anschluss Fernverkehr) – bisher nur am Wochenende

Rudolfsbahn:

Betriebszeitenausweitungen und durchgehender Taktverkehr

täglicher Stundentakt zwischen Amstetten und Waidhofen (bisher Lücken vorhanden)

Wiederherstellung des tagesdurchgängigen Taktverkehrs, volle Funktion des Taktknotens Amstetten 

durchgehender Halt in Sonntagberg (aufgrund Taktknoten Amstetten) 

zusätzliche Direktverbindung von Wien ins Gesäuse (und retour) am Wochenende (SaSoF)

somit neu je Richtung zwei Direktverbindungen von/nach Wien Westbahnhof pro Tag (bisher nur einmal pro Tag und Richtung ab/bis Amstetten)

hauptsächlich für Ausflugs, Freizeit- und Wandertourismus


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heart2
heart2
02.12.2019 18:03

Nahverkehr ist ok

Der Nahverkehr bei uns ist ja wirklich einwandfrei und dagegen kann man auch gar nichts sagen. Wichtig wäre nur, dass mal in neue schnellere Verbindungen investiert wird, die auch über die Bundesland/Grenzen hinausgehen.