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WAIDHOFEN/YBBS. Ab Dezember 2020 soll die Citybahn in kürzeren Abständen durch Waidhofen fahren. „Mit dieser Taktverdichtung wollen wir das innerstädtische Verkehrsmittel aufwerten und langfristig in Kombination mit Bus und Sammeltaxis das öffentliche Verkehrsnetz deutlich verbessern“, erklärt Bürgermeister Werner Krammer.

NÖVOG-Geschäftsführerin Barbara Komarek und Bürgermeister Werner Krammer (Foto: Stadt Waidhofen)
NÖVOG-Geschäftsführerin Barbara Komarek und Bürgermeister Werner Krammer (Foto: Stadt Waidhofen)

Zusätzlich erhalten die Haltestellen ein „Facelift“. Der öffentliche Raum ist ein wesentlicher Bestandteil von Waidhofens städtischer Struktur. Die Aufenthaltsqualität in diesen Bereichen zu erhöhen ist Teil des Stadtprojekts 2.0_17 von Architekt Ernst Bender. Um das gesamte Fahrgastpotenzial zu heben, werden zwei neue Haltestellen errichtet – im Bereich Kupferschmiedgasse und im Bereich Eurospar.

Anrainer mit eingebunden

Geschäftsführerin Barbara Komarek: „Die beiden zusätzlichen Haltestellen in Kombination mit der Taktverdichtung machen die Citybahn attraktiver für die Bevölkerung und wir erwarten uns dadurch einen Fahrgastzuwachs.“ Vor Kurzem fand eine Anrainerbesprechung bezüglich dieser geplanten Haltestelle gemeinsam mit dem Leiter der Citybahn Christian Hohl statt. „Wir nehmen die Anliegen der Anrainer sehr ernst und wollen hier gemeinsam eine möglichst zufriedenstellende Lösung finden“, betont WVP-Stadtchef Krammer, der bereits ein entsprechendes Gespräch mit NÖVOG-Geschäftsführerin Komarek führte.

Weniger Lärm schon ab 2020

Alleine im Jahr 2020 wird das Pfeifen der Citybahn durch die bereits projektierten Sicherungsanlagen und Auflassungen um 45 Prozent reduziert. Weiters werden derzeit neue technische Sicherungen sowie die Auflassungen von Eisenbahnkreuzungen entlang der Strecke geplant. Dadurch wird es insgesamt weniger Pfeifsignale geben. Bei den Endhaltestellen werden die Triebwägen abgestellt, was in Summe auch zu weniger Lärm führen wird.


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