Zukunftsvision: Schloss Weidenholz soll Ort moderner Innovationen werden

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Sabrina Lang Sabrina Lang, Tips Redaktion, 13.11.2019 09:15 Uhr

WAIZENKIRCHEN. Bei einer Umfrage des Marktforschungsinstituts IMAS war 78 Prozent der Befragten die Renovierung des Schloss Weidenholz sehr wichtig. Nachdem bereits seit einigen Jahren nach einer sinnvollen Nutzung für das Schloss gesucht wird, will man nun mit einem neuen Konzept durchstarten.

 „Wir brauchen Partner aus der Wirtschaft für das Schloss und möchten kein Museum daraus machen, das wir mit der öffentlichen Hand finanzieren müssen. Es sollte etwas werden, auf das wir stolz sein können“, erklärt Bürgermeister Fabian Grüneis (ÖVP). Als Berater für das neue Projekt wurde Chris Müller, der Direktor der Tabakfabrik Linz, gewonnen. Er sieht im Schloss Weidenholz den idealen Standort für ein zukunftsträchtiges Projekt und einen Ort der Innovation.

Digitalisierung der Landwirtschaft

Eine erste Idee besteht darin, den Fokus auf Agrar-Tech, also die Digitalisierung der Landwirtschaft zu lenken. „Digitalisierung ist kein Ziel, sondern genauso ein Werkzeug wie ein Hammer oder ein Pflug. Es geht nur darum, wie wir es einsetzen“, erklärt Müller die Vision. Derzeit gäbe es Interessensbekundungen, allerdings noch keine konkreten Partner oder Projekte. Möglichkeiten sehe Müller sowie Grüneis in Start-Up-Unternehmen, die sich im Schloss ansiedeln und somit wiederum Synergien schaffen. „Der Ort ist sehr attraktiv. Es könnte ein Feldversuchslabor für neue Technologien werden“, meint Müller. Ein weltweiter Austausch von Waizenkirchen aus könnte stattfinden. „Genauso ist auch das Silicon Valley entstanden“, visioniert Müller.

Auch zusätzlicher Neubau möglich

Es sei nicht selbstverständlich, dass man sich als kleine Gemeinde den Zukunftsthemen so hingibt, jedoch würden Orte der Innovation immer wichtiger, weil viel mehr automatisiert wird. „Wir wollen zusammen entwickeln, Synergien aufbauen und daraus profitieren“, so Müller. Auch ein zusätzlicher Neubau am Schlossareal sei möglich. „Es ist sehr innovativ und visionär. Einfacher wäre, einfach Wohnungen zu bauen. Wir gehen nicht den leichtesten Weg, aber ich glaube an das Schloss und, dass wir daraus etwas gutes machen werden“.

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