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WALDBURG/ST. OSWALD. Seit 20 Jahren engagiert sich das humanitäre Hilfswerk Fundatia Waldburg für Menschen am Rande der Gesellschaft in Rumänien. Dieser Tage hat sich der 246. Hilfsgütertransport in den Kreis Maramures im Norden Rumäniens auf den Weg gemacht.

Pullover und Wollsachen aus Österreich sind immer hochwillkommen. Foto: Fundatia Waldburg
  1 / 10   Pullover und Wollsachen aus Österreich sind immer hochwillkommen. Foto: Fundatia Waldburg

Fundatia-Gründer Franz Rockenschaub und sein Team von freiwilligen Helfern, das sich auf die Bezirke Freistadt, Urfahr-Umgebung, Rohrbach, und bis Linz erstreckt, sind stolz auf das in den vergangenen 20 Jahren Erreichte. „Wir haben nicht nur Hilfsgüter verteilt, sondern vor allem auch viel gebaut“, sagt Rockenschaub.

Drei Millionen Kilometer gefahren

Er hat in den zwei Jahrzehnten rund drei Millionen Kilometer für die Fundatia zurückgelegt. Schulen, Kindergärten, sogar Aufbahrungshallen standen auf dem Bau- oder Renovierungsprogramm. Derzeit ist ein Jugendzentrum in Kooperation mit der orthodoxen Kirche im Ort Baita in Bau. „Es hat sich in Rumänien viel verbessert, allerdings gibt es immer noch abgelegene Dörfer ohne Strom. Dörfer, in die keine Straße führt“, weiß der Waldburger. Neben der Verbesserung der Infrastruktur gelingt es den Fundatia-Helfern immer wieder, tragische Einzelschicksale zu lindern. „Aktuell haben wir für eine delogierte Familie und eine alte Frau eine würdige Behausung gefunden, eine schwer misshandelte junge Mutter mit zwei kleinen Kindern hat eine sichere Unterkunft bekommen“, berichtet Rockenschaub.

Spenden- und Hilfsbereitschaft ist groß

Möglich machen diese Hilfe Sach- und Geldspenden von zahlreichen Privaten, aber auch vom Hauptsponsor Rotary Club Freistadt und von der Sportunion Waldburg. Ein harter Kern von rund zehn Personen sorgt dafür, dass die Hilfsgüter sortiert, repariert, gepackt und nach Maramures transportiert werden. Bei ihnen allen, auch bei den fleißigen Strickerinnen wie Ida Lammerhuber aus Linz, die bereits 375 Wollpullover gestrickt hat, bedankt sich Franz Rockenschaub herzlich. Wie sieht er die Zukunft der Fundatia? „Wir machen weiter, so lange wir können und bis unser Lkw abgestellt werden muss. Dann möchte ich kleinere Projekte unterstützen.“


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