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WARTBERG/KREMS. 15 neue „Bienenfreundliche Gemeinden“ konnten von Umwelt-Landesrat Rudi Anschober ausgezeichnet werden. Insgesamt setzen sich damit 27 Gemeinden in Oberösterreich im Rahmen dieses Projekts aktiv für den Bienenschutz und Artenvielfalt ein – über 20 weitere haben sich für eine Teilnahme gemeldet.

Die „Bienenfreundliche Gemeinde“ Wartberg an der Krems beim Startworkshop (Foto: Land OÖ)
Die „Bienenfreundliche Gemeinde“ Wartberg an der Krems beim Startworkshop (Foto: Land OÖ)

„Bienenfreundliche Gemeinden“ setzen mit Unterstützung des Bodenbündnis OÖ vielfältige Maßnahmen – sie verzichten auf Pflanzenschutzmittel auf öffentlichen Grünflächen, bepflanzen diese bienenfreundlich oder laden die Bevölkerung ein, auch ihre Hausgärten in Oasen für Insekten zu verwandeln.

Bienenfreundliche Gemeinde Wartberg an der Krems

Als erste Gemeinde im Bezirk Kirchdorf ist Wartberg in das Bienen-Projekt des Bodenbündnis OÖ eingestiegen. „Wir verwenden seit Jahren keine chemischen Pflanzenschutzmittel auf öffentlichen Flächen. Heuer haben wir ca. 3.000 Quadratmeter Flächen in ,Bienenweiden“ umgewandelt“, meint Bürgermeister Franz Karlhuber. „Der Imkerverein Wartberg hat es mit Unterstützung der Gemeinde, des Landes und der Europäischen Union geschafft, ein Lehr- & Schaubienenhaus zu errichten. Durch die Bienenfreundliche Gemeinde erhoffen wir uns, die Bevölkerung im Gestaltungsverhalten ihrer Gärten sowie vom Anbau heimischer Blüher zu überzeugen“, sagt Manfred Mayr, Obmann des Imkervereins.


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