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Studentin aus Wartberg wünscht sich eine gute Zukunft für „ihre“ Straßenkinder in Bolivien

Mag. Susanne Überegger, 25.06.2017 08:00

Um das Schicksal bolivianischer Straßenkinder sorgt sich Eva Maria Resch aus Wartberg, seit sie im Alalay-Kinderdorf in der Nähe von Santa Cruz einen Monat lang als Freiwillige mitgelebt und mitgearbeitet hat.

Eva Maria Resch mit ihren Schützlingen Cielo und Ana-Yeli beim Abschied alle Fotos: Resch
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Die Lehramtsstudentin für Spanisch und Geschichte reiste für zehn Monate durch Südamerika und kam dabei auch nach Bolivien. Es verschlug sie in das Kinderdorf der Non-Profit-Organisation Alalay, deren Schirmherren Walter Witzany von Radio Oberösterreich und seine Frau Cecilia sind.

Ein neues Zuhause im Kinderdorf von Alalay

„Alalay ist ein Wort aus der Aymara-Sprache und bedeutet „Mir ist kalt“. Ziel der Organisation ist es, Kinder von der Straße zu holen und in das Kinderdrof zu integrieren, wo sie ein Zuhause finden, eine medizinische Versorgung erhalten und wo ihnen durch eine Ausbildung eine Zukuft geschenkt wird“, erzählt die junge Wartbergerin, die in Wien studiert.

Ans Herz gewachsen

„Einen Monat lang lebte ich mit rund 50 Kindern in dem Kinderdorf Santa Cruz, es gibt auch noch zwei weitere in La Paz und in Cochabamba. Ich wurde überaus herzlich aufgenommen und habe die Kinder in kürzester Zeit sehr lieb gewonnen. Diese kommen teilweise direkt von der Straße oder aus schwierigen Familienverhältnissen“, berichtet Eva-Maria Resch von ihrer „Familie“ in Bolivien. Resch unerstützte die Erzieher, half den Kindern bei ihren Aufgaben, begleitete sie zur Schule und war einfach für sie da.

Herausfordernde Arbeit

„Leider konnte ich schon bald erkennen, mit welchen Schwierigkeiten die unermüdlichen Sozialarbeiter, Psychologen und Erzieher tagtäglich zu kämpen haben. Wegen Geldmangel kann Schulmaterial nicht gekauft, Gehälter können schon seit Monaten nicht übernommen, Strom und Wasser tageweise nicht bezahlt werden“, ist es Eva Maria Resch ein besonderes Anliegen, die herausfordernde Arbeit von Alalay auch vom Mühlviertel aus zu unterstützen.

Bitte um Spenden

„Auch nur kleine Gesten können für die Kinder viel bewirken, vor allem aber kann die wichtige Arbeit wertgeschätzt werden und weiterleben“, hofft die Studentin auf Spenden für „ihre“ Straßenkinder in Bolivien.

Nähere Informationen und bei Spendeninteresse: www.alalay.at

Spenden bitte an

Allgemeine Sparkasse Oberösterreich

Projekt Alalay – Straßenkinder in Bolivien

Verwendungszweck: Kinderbetreuung

BIC: ASPKAT2LXXX

IBAN: AT83 2032 0000 0006 6010


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