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BEZIRK FREISTADT/WARTBERG. 595 zusätzliche Betten außerhalb von Spitälern hat Landeshauptmann Thomas Stelzer in der jüngsten Pressekoferenz für Coronavirus-Patienten in OÖ angekündigt. 60 davon befinden sich im Wartberger Landespflege- und Betreuungszentrum Schloss Haus. „Eine Reserve“, wie der Landeshauptmann betont. Auch beim Roten Kreuz bereitet man sich mit der Festlegung möglicher Quartiere für ein Lazarett auf steigende Zahlen von Corona-Kranken vor.  

Bei Corona-Verdacht KEINESFALLS zum Hausarzt oder ins Spital gehen! Foto: hilalabdullah/Shutterstock.com

„Wir machen uns natürlich gemeinsam mit der Behörde Gedanken darüber, wo Patienten untergebracht werden können, die nicht intensivmedizinisch versrogt werden müssen“, sagt Bezirksrettungskommandant Charles Pickering. Krisenpläne liegen beim Roten Kreuz ohnehin jederzeit unabhängig von der Corona-Krise auf. 

Nicht zum Hausarzt gehen!

Für Gerüchte über die angebliche Schließung zweier Hausarzt-Praxen im Bezirk war am Sonntag keine offizielle Bestätigung zu bekommen. Unabhängig davon appelliert der Bezirksrettungskommandant an die Bevölkerung, keinesfalls einen Arzt oder eine Spitalsambulanz aufzusuchen. „Wenn Sie Symptome wie Husten, Fieber und Atemwegsbeschwerden haben, bleiben Sie zu Hause und wählen Sie die Nummer 1450“, sagt Pickering. Dadurch soll verhindert werden, dass unser regionales Gesundheitssystem durch Quarantänemaßnahmen lahmgelegt wird. 


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