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WARTH. Vier Schüler und zwei Lehrerinnen der Fachschule Warth waren für zwei Wochen in Rumänien auf der „Farm der Kinder“ in Aricestii, 80 km nördlich von Bukarest, im Einsatz.

Drei Mitarbeiter auf der „Farm der Kinder“, Fachlehrerin Elisabeth Mayer-Reithofer, Schülerin Katharina Feuchtinger, Fachlehrerin Elfriede Stückler, Schülerin Maria Ostermann, Schülerin Elisa Kager und Schüler Michael Postl. Foto: LFS Warth
Seit über 20 Jahren ist die Hilfsorganisation Concordia, gegründet von Pater Georg Sporschill, in Rumänien tätig, um Straßenkindern zu helfen. Der Hilfseinsatz des Teams aus Warth stand ganz im Zeichen der Zusammenarbeit auf Augenhöhe und mit Respekt. „Bei diesem Projekt ging es darum vor Ort mitzuarbeiten und die Leute zu unterstützen, wo es nur ging. So wurde erstmals auf der Farm ein Tag der offenen Tür vorbereiteten. Dabei galt es Blumengestecke anzufertigen und ein einladendes Ambiente zu schaffen“, so die beiden Fachlehrerinnen Elfriede Stückler und Elisabeth Mayer-Reithofer. Zudem gab es bei Kochworkshops für die Kinder nützliche Tipps, um einfache Gerichte selbst zuzubereiten. „Die Warther Schüler halfen auch in der Bäckerei beim Brotbacken mit und organisierten ein eigenes Kinderprogramm. Schließlich sind die Jugendlichen bereits ausgebildete Kinderbetreuer“, so die Lehrerinnen, die stolz auf den vorbildlichen Einsatz ihrer Schüler sind. Durch das Projekt erfuhr das ganze Warter Team eine wertvolle Lebenserfahrung. Sogar Freundschaften wurden während der Zusammenarbeit geschlossen. Seit 2006 engagieren sich die Landwirtschaftlichen Fachschulen in Niederösterreich für das Sozialprojekt. Gemüsegärten wurden bislang angelegt, Obstbäume gepflanzt und Werkstätten renoviert. Für den Herbst ist bereits ein weiterer Einsatz in Rumänien in Planung.   Bildungslandersrätin zeigt sich begeistert Bildungslandesrätin Barbara Schwarz (ÖVP) sieht im sozialen Engagement der Fachschule Warth in Rumänien einen wichtigen Beitrag zur Wertevermittlung an die Jugend. „Solchen Projekten gebührt Anerkennung, denn sie zeigen, dass gesellschaftliche Verantwortung mit Leben erfüllt und in der Praxis umgesetzt wird. Die Landwirtschaftlichen Fachschulen unterstreichen damit einmal mehr ihren ganz besonderen Stellenwert als Zukunftswerkstätten für die Weiterentwicklung des ländlichen Raumes“, so Schwarz.  

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