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WEITRA. Vertreter von Gemeinden und Schulen der Kleinregionen Lainsitztal, StadtLand und Erlebnisregion Waldviertel Nord trafen sich zum Abstimmungsgespräch über den öffentlichen Verkehr in Weitra. Auf großes Interesse stießen an diesem Abend, zu dem das Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional.GmbH geladen hatte, vor allem die präsentierten Verbesserungen, die von den Vertretern von VOR und ÖBB zwischen Franz-Josefs-Bahnhof und Gmünd angekündigt wurden.

Beim Fahrplandialog im Sitzungssaal der Stadtgemeinde Weitra (v.l.): Michael Kugler und Rupert Bachhofer (beide Gmemeinde Hirschbach), Helga Rosenmayer (Bgürgermeisterin Gmünd), Reinhold Koblinger (Gemeinde Bad Großpertholz), Roswitta Berger (Gmemeinde Hirschbach), Gertrude Marek (Direktorin Landesberufsschule Schrems), Martin Hackl (Gemeinde Großschönau), Gertrude Haumer (Mobilitätsmanagement NÖ.Regional.GmbH), Hubert Prinz (Gemeinde Weitra,), Manfred Bernhard (ÖBB), Rupert Bachhofner (Gemeinde Hirschbach), Patrick Layr (NÖAAB), Christian Dogl (Gemeinde Waldenstein). Foto: NÖ.Regional.GmbH
So wird mit dem nächsten Fahrplanwechsel im Dezember auf der Franz-Josefs-Bahn (FSB) ein klares Taktschema mit halbstündlichen beziehungsweise stündlichen Takten in beide Richtungen umgesetzt. Durch die Optimierungen rechnet der Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) mit einer Fahrgaststeigerung um rund zehn Prozent. Mit 13. Dezember 2015 wird für die Fahrgäste der FJB ein einheitliches Taktmuster eingerichtet: In den Hauptverkehrszeiten wird ein reiner Regionalexpress (REX)-Halbstundentakt bis Sigmundsherberg angeboten, im Gegensatz zur heute unregelmäßigen Bedienung durch verschiedenste Zuggattungen. Ganztägig, also auch zu den schwächer nachgefragten Zeiten, wird ein Stundentakt eingerichtet. Der Vorteil für die Menschen in der Region liegt auf der Hand: Ab Dezember wird ein klares, leicht merkbares Taktschema mit einem einheitlichen, hochwertigen Angebot zur Verfügung stehen. Statt bislang bis zu eineinhalb Stunden von Wien nach Sigmundsherberg mit dem Regionalzug oder weit über zwei Stunden von Wien nach Gmünd mit dem REX zu benötigen, fährt man ab Dezember mit dem REX nur mehr eineinviertel Stunden nach Sigmundsherberg und zweieinviertel Stunden nach Gmünd. Am Freitagnachmittag verkehrt ein REX für Pendler in einer Stunde und 52 Minuten von Wien Franz-Josefs-Bahnhof bis Gmünd. Ab 2017 werden die neuen ÖBB cityjet Züge, die vom Land Niederösterreich mitfinanziert werden, auf den Streckenverläufen in der Region eingesetzt. Voraussichtlich bis September werden die detaillierten Fahrpläne nun ausgearbeitet und finalisiert. Die Experten von ÖBB und VOR erwarten sich durch das neue Angebot neben der etwa zehnprozentige Fahrgaststeigerung auch eine deutliche Steigerung von Komfort und Lebensqualität für tausende Pendler und Schüler auf den beiden Strecken. 

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