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WELS. Ein völlig Unbeteiligter störte am Sonntag, 4. November um 5.35 Uhr eine polizeiliche Amtshandlung, beschimpfte die Beamten und verletzte dann auch noch zwei Polizisten.

Er würde nie absichtlich einen Polizisten schlagen, gab der Beschuldigte an. Foto: Weihbold
Er würde nie absichtlich einen Polizisten schlagen, gab der Beschuldigte an. Foto: Weihbold

Der Beschuldigte beschimpfte die Beamten massiv und wollte nach einigen Minuten die Örtlichkeit verlassen. Eine Polizistin und ein Polizist gingen dem Mann hinterher. Dabei versetzte der 26-jährige Welser der Beamtin einen Fußtritt in den Bauchbereich, wodurch sie gegen eine Betonbarriere stürzte. Der Beamte verfolgte den Mann, holte ihn ein und beide stürzten zu Boden. Am Boden liegend schlug der 26-Jährige mit seinem Ellbogen gegen die Nase des Polizisten, wodurch dieser ebenfalls verletzt wurde.

„Nicht absichtlich“

Der Beschuldigte wurde festgenommen und zeigte sich bei der Einvernahme reuig. Er habe nicht gesehen, dass es eine Polizistin beziehungsweise eine Frau war. Er würde nie absichtlich einen Polizisten oder eine Frau schlagen oder treten. Bei dem Sturz zu Boden habe er nicht absichtlich nach dem Polizisten geschlagen, er könne sich daran nicht erinnern.

In Panik geflüchtet

Nachdem er bemerkt habe, dass er eine Polizistin getreten habe, setzte sein Hirn aus und er habe in Panik nur mehr an Flucht gedacht. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wels wurde der 26-Jährige auf freiem Fuß angezeigt. Weiters wurde ein Waffenverbot ausgesprochen. An seiner Wohnadresse stellten Polizisten vier Faustfeuerwaffen, drei Langwaffen und die Waffenbesitzkarte sicher.


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