Kein Führerschein, dafür Drogen: Polizei zog Risiko-Fahrer in Wels und Marchtrenk aus dem Verkehr
WELS/ MARCHTRENK. In der Nacht auf Montag hat die Polizei verstärkt in Wels und Umgebung kontrolliert, der Fokus lag Alko- und Drogenlenkern. Die Beamten haben dabei einige Risiko-Fahrer aus dem Verkehr gezogen.

Die Aktion begann um 17.44 Uhr in Wels-West, wo ein 32-jähriger Welser, dessen Führerschein bereits seit fünf Jahren entzogen war, aufgrund eindeutiger Symptome sowie eines positiven Vortests zu einer klinischen Untersuchung gebracht wurde. Dort wurde seine Fahruntauglichkeit ärztlich bestätigt.
Weiter ging es um 21 Uhr auf der B 137 in Wels, wo drei Autos durch zu schnelles Fahren, gegenseitiges Überholen und abrupte Fahrspurwechsel auffielen. Bei der anschließenden Kontrolle wurden ein 23-jähriger Mann aus Grieskirchen und eine 18-jährige Welserin angehalten, die beide trotz Entzugs des Führerscheins ein Fahrzeug lenkten und Anzeichen einer Beeinträchtigung durch Suchtgift zeigten. Der Mann verweigerte jegliche Untersuchung, während die Fahruntauglichkeit der jungen Frau festgestellt wurde, woraufhin ihr Probeführerschein vorläufig abgenommen wurde.
Den Abschluss machte um 23.21 Uhr eine Kontrolle in Marchtrenk, bei der ein 21-jähriger Mann angehalten wurde. Er hatte seinen Führerschein erst kürzlich nach einem Entzug wegen Drogenkonsums am Steuer zurückerhalten, war erneut beeinträchtigt und wurde positiv getestet. Auch in seinem Fall bestätigte ein Arzt die Fahruntauglichkeit, woraufhin ihm der Führerschein abermals vorläufig abgenommen wurde.


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