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WELS. (Update) Fünf Feuerwehren, Rettung, Polizei und ÖBB standen Samstagfrüh bei einem Brand des Dachstuhls bei einem Doppelhaus in der Welser Innenstadt im Einsatz.

  1 / 10   Feuerwehrkräfte bekämpfen den Dachstuhlbrand eines Doppelhauses in der Welser Innenstadt. (Fotocredit: laumat/Matthias Lauber)

Die Feuerwehr wurde in den frühen Samstagmorgenstunden zu einem Gebäudebrand in den Stadtteil Innenstadt - nahe der Welser Hauptfeuerwache - alarmiert. Dort stand der Dachstuhl eines Doppelhauses in Flammen.

Dach musste geöffnet werden

Die Feuerwehr forderte weitere Kräfte nach, sodass letztlich fünf umliegende Feuerwehren im Einsatz standen. Der Löscheinsatz gestaltete sich schwierig, da weite Teile des Daches geöffnet werden mussten, dazu kamen mehrere Hubrettungsgeräte zum Einsatz.

Auch von Innen wurde der Brand bekämpft. Mehrere Löschwasserzubringerleitungen wurden errichtet. Dafür musste dann auch die Almtalbahn gesperrt werden, da eine Leitung über die Bahngleise gelegt werden musste.

Keine Verletzten

Nachdem die Glutnester im Dachstuhl erfolgreich lokalisiert wurden, konnte „Brand aus“ gegeben werden. Verletzt wurde ersten Angaben nach offenbar niemand. Die Polizei hat die Brandermittlungen aufgenommen.

Update

Eine Poluzeistreife wurde am Samstag gegen 4.55 Uhr zu einem Brand einer Dachterrasse in die Salzburger Straße beordert. Den Beamten kam beim Eintreffen sofort ein 23-jähriger Mann entgegen. Dieser gab an, dass sein 44-jähriger Stiefvater das Feuer im ersten Stock mit einem Gartenschlauch bekämpfen würde. Daraufhin nahmen auch die Polizisten den Handfeuerlöscher aus dem Funkwagen und versuchten, das Feuer gemeinsam mit dem 44-Jährigen einzudämmen.

Zwischenzeitlich kam auch die Feuerwehr. Da sich der Brand bereits auf das Dachgeschoß ausgebreitet hatte, wurden noch zusätzliche Feuerwehren angefordert. Die Sperre rund um das Objekt konnte erst im Laufe des Vormittags wieder aufgehoben werden. Der 44-Jährige wurde später mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung zur Behandlung in das Klinikum Wels gebracht.

Die Brandursachenermittlung, gemeinsam mit einem Sachverständigen der Brandverhütungsstelle, ergab, dass eine selbst angefertigte „Räucherbox“ des 44-Jährigen, während des Räucherungsprozesses von Speck, Feuer fing.


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