Flucht vor Polizei in Wels endete in Durchgang
WELS. Ein 33-jähriger Autofahrer ohne Führerschein flüchtete am Montagabend (1. 6.) vor einer Polizeistreife und verursachte dabei einen Unfall. Seine 20-jährige Beifahrerin wurde verletzt und ins Klinikum Wels gebracht.

Ein Fluchtversuch vor der Polizei endete am 1. Juni gegen 23:45 Uhr in Wels mit einem Verkehrsunfall. Ein 33-jähriger Welser, der laut Polizei alkoholisiert unterwegs war und keinen Führerschein besitzt, versuchte sich einer Verkehrskontrolle auf der B137 zu entziehen.
Als eine Polizeistreife zur Ebenhochstraße zufuhr, beschleunigte der Lenker stark und fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Norden davon. Die Fahrt führte über die Eferdinger Straße weiter in die Schottstraße. Dort bog der Mann in einen Durchgang ein, für den ein Fahrverbot gilt. Der Wagen blieb schließlich zwischen einer Gartenmauer und einem Gartenzaun stecken.
Nach dem Unfall stieg der 33-Jährige aus und versuchte zu Fuß zu flüchten. Ein Polizist konnte ihn jedoch anhalten. Der Mann gab laut Polizei sofort zu, keinen Führerschein zu haben und alkoholisiert zu sein. Ein Alkotest ergab 1,1 Promille. Die 20-jährige Beifahrerin aus dem Bezirk Wels-Land erlitt Verletzungen unbestimmten Grades.
Eine Polizistin leistete Erste Hilfe, anschließend wurde die Frau ins Klinikum Wels eingeliefert. Eine Vorführung zum Amtsarzt wegen deutlicher Hinweise auf eine mögliche Suchtgiftbeeinträchtigung verweigerte der 33-Jährige. Er wird angezeigt.


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