Neuer Verdächtiger nach tödlichem Gewaltverbrechen in Marchtrenk
MARCHTRENK. Nachdem in Marchtrenk im Juni eine Frau (40) durch massive, stumpfe Gewalteinwirkung innerlich verblutet ist, gibt es einen weiteren Tatverdächtigen.

Die 40-Jährige war Anfang Juli mit stark blutenden Wunden zuhause im Bett aufgefunden worden. Wegen der Verletzungen wurde eine Obduktion angeordnet. Bei Befragungen räumte ihr 50-jähriger Ehemann sexuelle Handlungen ein. Er sprach allerdings von einem Unfall und gab an, dass er und seine Frau sei stark betrunken gewesen seien.
Frau soll mehrfach betäubt worden sein
Gegen den 50-Jährigen wurden Ermittlungen wegen sexuellen Missbrauchs einer wehrlosen Person mit Todesfolge eingeleitet. Laut einem Medienbericht sollen die Ermittler inzwischen herausgefunden haben, dass der Ehemann seine Frau mehrfach betäubt habe. Dies soll auch geschehen sein, damit andere Männer die Frau missbrauchen konnten.
Handychats führten zu weiterem Verdächtigen
Hinweise darauf sollen laut einem Bericht der Oberösterreichischen Nachrichten Auswertungen von Handychats geliefert haben. Dabei stießen die Ermittler auch auf einen 51-Jährigen, der in der Todesnacht ebenfalls im Wohnhaus in Marchtrenk gewesen sein soll. Der Mann soll die jeweils bewusstlose Frau bereits zuvor mehrfach vergewaltigt haben. Sowohl der 51-Jährige als auch der Ehemann der Verstorbenen befinden sich laut Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wels in Untersuchungshaft.








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