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WELS. Karin Hannak thematisiert in ihren Arbeiten immer wieder menschliches Leid und die Sorge um die Zukunft der Welt: Gewalt gegen Frauen, Massensterben von Kindern, Terrorismus, Klimawandel standen in den letzten Jahren im Zentrum ihres Schaffens. 

Schals dienen in Afghanistan den Frauen zur Verschleierung. Karin Hannak will sie aber zu einem Symbol der Freiheit und Selbstbestimmung machen. (Foto: privat)

Jetzt startet die Welser Künstlerin mit Ilse Hirschmann aus dem Burgenland das kollektive Kunstprojekt „Wishes for our Sisters in Afghanistan“. „Mit diesem Projekt soll eine weltweite Verbundenheit mit den afghanischen Frauen bekräftigt, aber vor allem auf die besonders frauenfeindliche Ideologie seit der Machtergreifung der Taliban in Afghanistan verstärkt aufmerksam gemacht werden“, erklärt Hannak und lädt ein, sich an diesem Kunstprojekt zur Unterstützung der afghanischen Frauen zu beteiligen.

Schals als Zeichen der Solidarität

Wer mitmachen möchte, kann neue oder gebrauchte Schals und dazu Solidaritäts-Wünsche in Form von Zeichnungen, Malereien, Fotos oder/und Texten (in Postkarten-Größe) bis 30. April an Karin Hannak schicken. Die sich frei bewegenden Schals mit daran angebrachten Wünschen zur Befreiung von Zwang und Gewalt symbolisieren in einer Installation Freiheit und Selbstbestimmung.

Hier kann man die Schals hinschicken:
Karin Hannak
Giesserbachstraße 1
4600 Wels
k.hannak@gmx.at

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