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WELS. Nichts Geringeres als die Zukunft steht beim heurigen Medien Kulturhaus-Jahresschwerpunkt „Weniger ist mehr“ im Mittelpunkt.

Ein junges Team richtet den Blick in die Zukunft: Boris Schuld, Marlene Höller, Tobias Schilcher, Kuni Weismayr, Florian Walter und Susanne Hinterberger (Foto: MKH)

Schon 2009 hinterfragte das MKH „What you really need“ und forderte 2019 „Owa vom Gas“. „Weniger ist mehr“ ist also nur die logische Fortsetzung und hat zum Ziel, Reduktion und Verzicht als Chance und Erleichterung zu begreifen. Besonders die Perspektiven von Jugendlichen und jungen Erwachsenen als Hauptbetroffene gegenwärtiger Krisen sollen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Deshalb hat sich auch ein junges Redaktions- beziehungsweise Reduktionsteam formiert, das unter anderem einen Blog unter www.wim.jetzt zum Thema „Weniger ist mehr“ betreibt.

Worum geht´s?

Gefragt wird: Was können wir aus unserem Leben streichen, um Platz zu schaffen für Neues, die Welt ein Stückchen besser zu machen und selbst glücklicher zu werden? Wie müssen wir Reduktion und Verzicht gestalten, damit möglichst viele das Resultat nicht als Einschränkung, sondern sogar als Bereicherung empfinden können? Und vor allem: Wer ist verantwortlich, aus dem weniger ein mehr zu gestalten? Die Politik, die Wirtschaft, die Zivilgesellschaft, jeder Einzelne? Oder alle zusammen?

Kick-Off

Erste Einblicke in das Projekt, das zu 75 Prozent vom Kulturministerium finanziert wird, gibt es beim Kick-Off am Donnerstag, 12. Mai. Das theaternyx liefert eine Überraschungsperformance und Konsumkritikerin Nunu Kaller begleitet den Abend als thematische Expertin.


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