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WELS. Kurz vor Weihnachten trafen die ersten Flüchtlinge im Gebäude der ehemaligen Landesnervenklinik ein. Die Flüchtlinge stammen aus Ländern, in denen gewaltsame Konflikte zum täglichen Alltag gehören (Georgien, Nigeria, Somalia und aus dem arabischen Raum) und haben einen medizinischen Bedarf (beispielsweise Krankheit oder Trauma).
 

Unter den Eingetroffenen befinden sich beispielsweise ein Dialysepatient sowie eine Rollstuhlfahrerin. „Mit der Aufnahme von Flüchtlingen mit medizinischem Bedarf kann Wels eine besondere Hilfestellung geben. Familien, Dialysepatienten und Rollstuhlfahrer sind Hilfesuchende, die Vorurteile und Ängste in der Bevölkerung auch minimieren können“, erklären Bürgermeister Peter Koits (SP) und Vizebürgermeister Peter Lehner (VP).   60 Personen   Die weiteren zu erwartenden 30 Personen werden dann im Laufe des Jänners eintreffen. Die Unterbringung im Gebäude der ehemaligen Frauenklinik ist ein vorübergehendes Übergangsquartier für rund 60 Personen, die Dauer der Aufnahme mit 30. Juni 2015 befristet. „Generell kann die Aufnahme von Flüchtlingen nicht nur die Aufgabe der Städte sein. Auch kleinere Gemeinden müssen hier einen entsprechenden Beitrag leisten“, appellieren Bürgermeister Koits und Vizebürgermeister Lehner.