WELS. Wenn von Qualitätssicherung gesprochen wird, dazu Zahlen und Fakten, vermutet man eher die Bilanz eines Unternehmens und nicht unbedingt das Rote Kreuz. Doch die Einsatzorganisation hat bei ihrer Bilanzvorstellung unter an-derem genau darüber geredet.
“Wenn wir die Transportqualität halten wollen, wenn wir die Wartezeiten für Patienten im Krankentransport unter 20 Minuten halten wollen, dann brauchen wir einfach mehr Personal“, sagt Bezirksgeschäftsführer Andreas Heinz. Bezirksleiter Peter Koits legt nach: „Wir haben beim Landesverband unsere Wünsche angemeldet. Mindestens zwei mehr sollten es sein.“ Durch die Spitalsreform ist ein erhöhter „Tourismus“ entstanden. „Wir müssen Patienten durch die Auflassung von Abteilungen an Krankenhäusern zu anderen Standorten transportieren. Teilweise sind sechs Autos von uns in Linz unterwegs. Mindestens zwei Mitarbeiter sind notwendig“, so Heinz. Mit 55.128 Transporten ist das Ausfahrtenvolumen leicht steigend gegenüber 2013 (54.222). „Unser Ziel ist eine Reduktion. Wir haben 800 freiwillige, 40 hauptberufliche und 34 Zivildiener im Rettungsdienst im Einsatz“, erklärt Heinz. Die größte Steigerung gab es an der Ortsstelle Lambach: „2013 hatten wir 4695 Fahrten, 2014 genau 5240. Warum es diese Steigerung von 14 Prozent gegeben hat, ist auch für uns unerklärlich. Wir überlegen aber hier eine Aufstockung des Personals.“ Insgesamt sind 1200 Mitarbeiter beim Roten Kreuz Wels und den Ortsstellen im Einsatz. Beim Gesundheits- und Sozialdienst wurden 25.000 Stunden beispielsweise für Besuchsdienste, Turnstunden für Senioren, Rufhilfe auf Knopfdruck, Sozialmärkte oder für betreutes Reisen geleistet. Mehr als zufrieden ist die Führung mit der Entwicklung des Jungen Roten Kreuzes. „Mit der Gruppe in Steinerkirchen haben wir nun zehn Gruppen an den sechs Ortsstellen. 249 Kinder und Jugendliche sind bei uns aktiv“, sagt Heinz.<
WEISSKIRCHEN. In zwölf Gemeinden bieten die VP-Ortsgruppen Ferienaktionen an. Es geht um Geschick, Wissen, aber auch Kreativität. In der Marktgemeinde ...