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WELS. Im Zentrum der Ausstel­lung „Die Gerechten“, die noch bis 24. Mai in den Minoriten zu sehen ist, stehen die außer­gewöhnlichen Leistungen jener Menschen, die während der NS-Zeit Juden das Leben retteten und dafür mit dem israelischen Ehrentitel „Gerechte/r unter den Völkern“ ausgezeichnet wurden.

Aus dem Buch der Gerechten
Aus dem Buch der Gerechten
Neben bekannten internationalen „Gerechten“ wie Oskar Schind­ler liegt dabei ein besonderes Augenmerk auf den mittlerweile 110 österreichischen „Gerech­ten“, die allesamt ihr Leben aufs Spiel setzten, um Juden zu hel­fen. Die äußerst eindrucksvollen Geschichten zeugen von Mensch­lichkeit und Courage unter wid­rigsten Umständen, erzählen aber auch von Lebensgefahr, Angst und vielerlei Entbehrungen. Im Rahmen der Ausstellung werden die mutigen und zum Teil aben­teuerlichen Rettungsaktionen der österreichischen „Gerechten“ nun erstmals in diesem Umfang einer breiteren Öffentlichkeit präsentiert. Mit ihrem Blick auf ganz konkrete Alltagssituatio­nen und Handlungsspielräume verbindet die Sonderschau der Österreichischen Freunde von Yad Vashem neue Zugänge zur NS-Zeit in Österreich mit dem Nachdenken über das Zusam­menleben.