MARCHTRENK. Die Ratschenkinder der Pfarre waren unterwegs. Mit ihrem Ratschersprücherl erinnerten sie am Karfreitag und Karsamstag an das Leiden Jesu. Ebenso bitten sie um eine Spende für die Ministranten- und Jungscharkasse, um Süßigkeiten oder um ein Osterei. Doch es geht bei der Aktion um viel mehr.
Bereits seit drei Jahren ist dieser Brauch in Marchtrenk mit einem neuen Gedanken verknüpft. Mit zwei Drittel des gesammelten Geldes werden Menschen am Rande unserer Gesellschaft unterstützt. In einer demokratischen Abstimmung wählen die Kinder und Jugendliche aus drei Sozialprojekten jenes aus, das sie unterstützen wollen. In diesem Jahr wählten die Kinder das Caritasprojekt „Help Mobil“, das bei drei verschiedenen Kirchen im Zentrum von Linz eine Anlaufstelle für Obdachlose ist. Hier erhalten sie Medikamente, warme Decken und Kleidung und Verbände werden gewechselt. Vor dem Mariendom übergaben die Organisatoren der Ratscheraktion Simon Hubmer, Barbara Bruckner und Kaplan Pater Carlos Dasilva, die beachtliche Summe von 2250 Euro an die „Help Mobils“-Projektleitung.