WELS. Liegt es an den bevorstehenden Gemeinderatswahlen oder doch an der Erkenntnis, dass das Traunufer mehr ist als nur der Platz, wo Sträucher wachsen oder Enten landen. Der Gemeinderat fällte den einstimmigen Beschluss zwischen Traunbrücke und Eisenbahnbrücke zu investieren.
Das bedeutet, dass auf der Welser Seite in diesem Bereich künftig Sitzplattformen und Stufen zum Verweilen, aber auch zum Baden in der Traun einladen. „Der Uferbereich wird entsprechend gestaltet. Die Sträucher und so weiter werden entfernt, damit der Zugang in die Traun erleichtert wird. Es will keiner gerne über Dornen und Steine ins Wasser gehen“, erklärt Innenstadtreferent Andreas Rabl (FP). In Summe kostet alles 250.000 Euro. Auch soll in das Feuerwehrbootshaus eine öffentliche Toilette eingebaut werden sowie wird an ein zusätzliches gastronomisches Angebot in diesem Bereich gedacht. „Man muss mit der Feuerwehr reden, ob nicht eine gemeinsame Nutzung mit der Thalheimer Wehr und ihrem Bootshaus möglich ist“, so Rabl. Was in den kommenden Monaten noch gesperrt sein wird, ist die Eisenbahnbrücke. Dort laufen langwierige Instandhaltungsarbeiten, damit die Konstruktion wieder völlig saniert ist. Beim darunter liegenden Traunstrand sind ebenfalls Arbeiten notwendig. Auch hier soll der Einstieg in den Fluss erleichtert werden, damit Schwimmen und Baden gemütlicher wird. Auch an eine Plattform im Wasser wird gedacht. Ja, es sind im Herbst Gemeinderatswahlen.

