„Von den Freiwilligen wird einfach immer mehr und mehr verlangt“
WELS. Es ist kein Hilfeschrei, sondern nur ein Aufzeigen und auch die Gelegenheit Danke zu sagen. Franz Weingartner und Helga Reschauer, die die Freiwilligen-Arbeit innerhalb des Roten Kreuzes Wels überhaben, sprechen über ihren Alltag.

Ohne Freiwillige würde es nicht gehen. „Von den Freiwilligen wird einfach immer mehr und mehr verlangt. Die vielen Freiwilligen leisten unzählige Stunden bei den Einsätzen, Übungen und Fortbildungen. Wir möchten einfach einmal Danke sagen“, halten die beiden fest.
Fortschritt
Durch den Fortschritt in der Medizin und Technik kommen viele zusätzliche Ausbildungen dazu, bevor man in den Rettungs- oder Krankentransport-Dienst - einem der Hauptpunkte der täglichen Arbeit - einsteigen kann. „Es gibt aber auch viele andere Bereiche, wo Freiwillige dringend gebraucht werden. Zum Beispiel beim Krisen-Interventionsteam“, erklärt Reschauer. Infos zu der Ausbildung, die Anfang März startet, gibt es unter der Telefonnummer 0 72 42/20 20-0.
Weingartner kennt das Rote Kreuz seit vielen Jahrzehnten. Für seinen unermüdlichen Einsatz bekam er nun die Auszeichnung „Konsulent für Soziales“ des Landes Oberösterreich verliehen. „Es hat sich unheimlich viel verändert. Vor 40, 50 Jahren ist man noch alleine als Sanitäter zu einem Unfall gefahren. Da ist es des Öfteren passiert, dass man einen Passanten um Hilfe bitten musste. Es hat sich vieles verändert. Die Anforderungen, besonders in der Nacht, sind höher geworden. Es gibt viel mehr Fahrten und es bleibt alles beim Personal hängen.“ Eine Riesenanforderung war auch die Bewältigung der Flüchtlingsströme am Bahnhof und Messegelände. „Gerade in der Anfangsphase waren viele Freiwillige unzählige Stunden im Einsatz!“, stellen Weingartner und Reschauer klar.
Auch wenn die Ausbildung mehrere Monate dauert und viel am Abend oder an Wochenenden passiert sowie die Anforderungen immer mehr steigen, können sich die beiden nichts Schöneres vorstellen. „Man lernt einfach viel für das Leben und merkt, wie gut es einem oft selbst geht“, erklären die beiden.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden