Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt
tips.at als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen

Patenschaften für Asylwerber als ein Schlüssel für gelungene Integration

Gerald Nowak, 24.02.2016 08:22

MARCHTRENK. Patenschaften haben sich schon in vielen Be­reichen bewährt. Warum also nicht so ein System bei Asyl­werbern anwenden, dachte sich eine Gruppe ehrenamtli­cher Helfer in Marchtrenk und gründete www.patenschaft-marchtrenk.at.

Gemeinsam für eine bessere Zukunft Foto: Weihbold
Gemeinsam für eine bessere Zukunft Foto: Weihbold

„Wir möchten in einem möglichst einfachen Prozedere Marchtren­ker und Asylwerber, die hier in den Quartieren wohnen, zusam­menbringen,“ so die Initiatoren Birgit und Markus Peböck. Ziel dieser Zusammenkünfte ist die Integration in all ihren Facet­ten: Kultur und Werte vermit­teln, Deutsch verbessern, aber auch ganz einfache Bereiche wie zum Beispiel die Mülltrennung. Die Paten sollen aber nicht bei den Asylverfahren unterstützen, rechtliche Fragen klären oder beispielsweise bei der Schulan­meldung helfen. Dafür gibt es die Experten und Fachleute der betreuenden Einrichtung oder den Quartiergeber.

Über die Homepage können sich interessierte Paten melden und ein Formular ausfüllen. Mit die­sen Infos suchen die Gründer von Patenschaft Marchtrenk den passenden Asylwerber aus. „Wir organisieren ein erstes Treffen auf neutralem Boden, zum Bei­spiel in den Räumen in einer der beiden Pfarren. Danach können sich beide Parteien entscheiden, ob eine Patenschaft gewünscht wird“, erklären die Projekt-Ini­tiatoren.

Die Patenschaft ist von beiden Seiten aus kündbar. Unterstützt wird das Projekt-Team von der Stadt, vom Verein MFG, vom ReKI WelsLand (Regionales Kompetenzzentrum für Integra­tion und Diversität der Caritas), Vertretern der Asylwerber aus den Häusern in Marchtrenk.

INFORMATION

Alle Informationen unter www.patenschaft-marchtrenk.at


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden