Patenschaften für Asylwerber als ein Schlüssel für gelungene Integration
MARCHTRENK. Patenschaften haben sich schon in vielen Bereichen bewährt. Warum also nicht so ein System bei Asylwerbern anwenden, dachte sich eine Gruppe ehrenamtlicher Helfer in Marchtrenk und gründete www.patenschaft-marchtrenk.at.

„Wir möchten in einem möglichst einfachen Prozedere Marchtrenker und Asylwerber, die hier in den Quartieren wohnen, zusammenbringen,“ so die Initiatoren Birgit und Markus Peböck. Ziel dieser Zusammenkünfte ist die Integration in all ihren Facetten: Kultur und Werte vermitteln, Deutsch verbessern, aber auch ganz einfache Bereiche wie zum Beispiel die Mülltrennung. Die Paten sollen aber nicht bei den Asylverfahren unterstützen, rechtliche Fragen klären oder beispielsweise bei der Schulanmeldung helfen. Dafür gibt es die Experten und Fachleute der betreuenden Einrichtung oder den Quartiergeber.
Über die Homepage können sich interessierte Paten melden und ein Formular ausfüllen. Mit diesen Infos suchen die Gründer von Patenschaft Marchtrenk den passenden Asylwerber aus. „Wir organisieren ein erstes Treffen auf neutralem Boden, zum Beispiel in den Räumen in einer der beiden Pfarren. Danach können sich beide Parteien entscheiden, ob eine Patenschaft gewünscht wird“, erklären die Projekt-Initiatoren.
Die Patenschaft ist von beiden Seiten aus kündbar. Unterstützt wird das Projekt-Team von der Stadt, vom Verein MFG, vom ReKI WelsLand (Regionales Kompetenzzentrum für Integration und Diversität der Caritas), Vertretern der Asylwerber aus den Häusern in Marchtrenk.
INFORMATION
Alle Informationen unter www.patenschaft-marchtrenk.at


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