Rotes Kreuz Wels zieht Bilanz: Die Anforderungen steigen weiter
WELS. Es wird versucht zu optimieren, doch die Zahlen zeigen eine Steigerung. So zum Beispiel durch die Einführung des Hausärztlichen Notdienstes. „Beispielsweise haben wir nun bis zu 300 Telefonate in zwölf Stunden zusätzlich abzuwickeln und zu vermitteln“, sagt RK-Bezirksgeschäftsleiter Andreas Heinz.

Die Zahl der Patiententransporte ist ebenfalls gestiegen. „Das tut uns weh. Wir brauchen mehr hauptberufliche Mitarbeiter“, fordert Bezirksstellenleiter Peter Koits. Durch die Spezialisierung der Krankenhäuser sind Transporte notwendig, die Einsatzkräfte binden. „Durch die zunehmende Spezialisierung der Krankenhäuser haben wir täglich vier bis sechs Fahrzeuge in Linz“, erklärt Heinz. In der Ortsstelle Lambach ist ein Fahrzeug dazugekommen. Trotzdem ist es gelungen die Mannschaft weiter zu motivieren, an Übungen, Ausbildungen teilzunehmen. Auch die Flüchtlingswelle hat die Mitarbeiter auf Trab gehalten. „Es hat gut funktioniert. Vor allem auch die Zusammenarbeit mit den anderen Einsatzorganisationen“, ist Heinz überzeugt.<
ZAHLEN, FAKTEN
Mit 58.579 durchgeführten Transporten 2015 ist das Ausfahrtenvolumen im Vergleich zu 2014 (55.128) gestiegen. „Unser Ziel ist aber eine Reduktion oder zumindest Stagnierung“, sagt Bezirksstellen-Geschäftsführer Andreas Heinz.
Am Tag sind zwischen 12 und 14 Fahrzeuge im Einsatz, in den Nachtstunden im Bereich Wels-Stadt bis zu sechs Fahrzeuge und im Bereich Wels-Land fünf Rettungsfahrzeuge.
Derzeit sind im RK Wels rund 1300 freiwillige Mitarbeiter aktiv, dazu kommen 55 hauptberufliche und 40 Zivildiener.
„Im Jahr 2015 wurden an die 200.000 Stunden freiwillig geleistet. Ich kann nur Danke sagen“, erklärt Heinz.


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