Busdrehscheibe am Kaiser-Josef Platz: „ Zuerst überlegen“
WELS. Den Vorschlag von VP-Stadtparteiobmann LAbg. Peter Csar, die Busdrehscheibe vom Kaiser-Josef-Platz wegzuverlegen, findet Verkehrsstadtrat Klaus Hoflehner wenig hilfreich. „Ich vermisse in den jüngsten Aussagen von Csar auch den Hinweis auf die Bedeutung der Anbindung neuer Wohngebiete und der Ausweitung der Betriebszeiten abends sowie an Sonn- und Feiertagen“, meint Hoflehner

Externe Experten prüfen das bestehende System im Auftrag der Linie Wels. Das Endergebnis liegt noch nicht vor. Erst dann ist eine seriöse Diskussion über den künftigen Standort sinnvoll.
Vor einer politischen Entscheidung muss ein neues, zeitgemäßes Verkehrskonzept für die Stadt erstellt werden, das sich auch dem Kaiser-Josef-Platz und der Frage einer neuen Ost-West-Verbindung widmet und mit Bürgerbeteiligungskonzepten hinterlegt ist. „Im vorliegenden Doppelbudget sind leider keine beziehungsweise nur geringe Ansätze dafür vorgesehen“, kritisiert Hoflehner, „und es wäre wünschenswert, wenn die Vorschläge des VP-Obmanns auf politischer Ebene mit den zur Umsetzung notwendigen Finanzierungsbeschlüssen einhergehen. In Zeiten eines deklarierten Sparprogramms der FPÖ-ÖVP-Koalition ist damit allerdings nicht zu rechnen.“


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