Eine vier Jahre dauernde Operation am offenen Herzen ist beendet
WELS. Es war dringend notwendig den Umbau der Ortsstelle des Roten Kreuzes zu vollziehen. Doch es durfte der laufende Betrieb nicht unterbrochen werden. Dazu kam das geringe Platzangebot. „Es war eine Operation am offenen Herzen“, sagt Ortsstellen-Leiter Bernhard Ploier.

Nach vier Jahren und 1,5 Millionen Euro ist diese beendet. Aus Sicht der Beteiligten und der Mitarbeiter kann diese Operation als gelungen bezeichnet werden. „Wände wurden herausgerissen, die Nutzung aller Räume ist verändert worden. Es gibt wie gewünscht mehr Ruhezonen, dazu sind neue funktionale Arbeitsplätze geschaffen worden“, erklärt Stellvertreter und Bauleiter Gerhard Salzmann. Die 500 Quadratmeter Platzangebot sind nun optimal genutzt. Es sind viele auch kleine Details verändert worden. Beispielsweise gibt es eine Rohrpost vom zweiten Stock in die Ortsstelle, um die Schlüssel für die Rufhilfe schnell an die Mitarbeiter zu befördern: „Wir haben eine eigene Schuhwaschanlage.
Es gibt im Besprechungsraum ein Smart-Board und noch vieles mehr. Die Arbeit wird erleichtert und dazu gibt es Rückzugsmöglichkeiten für die Mitarbeiter“, sagt Ploier. Neben des Umbaus der Ortsstelle ist auch die Außenfassade und die Rettungsleitstelle neu gestaltet worden. 58.579 Mal rückte das Rote Kreuz im Bezirk bei Rettungs- oder Krankentransporte aus. Die Ortsstelle Wels erledigte dabei etwa rund 44.000 Einsätze: „Wir sind intensiv auf der Suche nach neuen Mitarbeitern. Wir verstärken unsere Bemühungen in den sozialen Netzwerken“, sagt der Dienstführende Reinhard Hadler.


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