Bücherbus: Ein Grundsatzbeschluss mit einer Fristsetzung
WELS. Im Kulturausschuss ist die Hürde für den Bücherbus genommen. Jetzt folgt am kommenden Montag, 19. Dezember, im Gemeinderat der nächste Beschluss, an dem gleich eine Frist gesetzt ist. Mit Ende April 2017 soll dann die endgültige Entscheidung feststehen.

Vor allem die Volkspartei setzt sich vehement für den Bücherbus ein und trieb das Projekt immer voran. „Es ist jetzt einmal wichtig, dass der Grundsatzbeschluss kommt. Es gibt einige Möglichkeiten, wie man die Stadtteilversorgung und auch die Schulen gewährleisten kann. Aus unserer Sicht ist ein klassischer Bücherbus am sinnvollsten“, sagt Fraktionsobmann Markus Wiesinger (VP). Mit rund 4000 Büchern ist das Angebot ausreichend.
Für Bürgermeister Andreas Rabl (FP) ist die Variante auch sinnvoll, „doch wir wollen uns noch ein paar andere Möglichkeiten anschauen und das Ganze ordentlich prüfen. Muss es ein neuer Bücherbus sein. Gibt es vielleicht einen gebrauchten. Was kosten Unbauarbeiten. Das wollen wir uns näher anschauen.“
Ebenfalls in dieses Horn stößt der zuständige Kulturreferent Johann Reindl-Schwaighofer: „Der klassische Bücherbus ist eine Möglichkeit. Wir haben uns schon einige andere Projekte angesehen. Bis 30. April werden wir eine Entscheidung zum Wohle der Stadtteile und der Schulen haben.“


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