JVP will in Wels wieder durchstarten
WELS. Michael Hörzi ist seit November 2025 Obmann der Jungen ÖVP Wels. Mit Unterstützung von Landesobmann Raphael Kopf, Landesgeschäftsführer Fabian Egger und seinem Team will der 24-jährige Pädagoge die Jugendorganisation der Volkspartei in Wels wieder sichtbarer und aktiver machen.

73 Mitglieder hat die Welser JVP aktuell, acht Mitglieder der Vorstand „und 13 Leute sind aktiv“, berichtet Hörzi, der beruflich an der VHS Sprachintegrationskurs hält und für drei Jahre gewählt ist. „Der Fokus liegt im Aufbaujahr ganz klar darauf, dass wir uns konsolidieren. Wir gehen raus in die Ortsteile und reden mit den jungen Menschen“, erklärt Hörzi.
Politik und Party machen
„Die Jungen sind gar nicht so politikverdrossen, wie man glaubt“, betont Landesobmann Kopf und verweist darauf, dass die Mitgliederzahlen im Land weitgehend stabil sind. Über 10.000 Mitglieder in 200 Ortsgruppen hat die OÖJVP und rund 1.000 Junggemeinderäte. „Wir machen Veranstaltungen und Feste, sind aber auch im Gemeinderat“, erklärt Kopf, wobei die Aktivitäten im städtischen Bereich eher politisch seien und am Land mehr Partys organisiert würden.
Fokus auf Bildung und Verkehr
Auch Hörzi und sein Team verlegen sich in erster Linie auf´s Politik machen. Zwei große Themen sind für ihn vorrangig: Bildung und Verkehr. „In den Bereichen Bildung und Verkehr fehlt Wels eine klare langfristige Perspektive. Wir fordern einen Ausbau der Sprachförderung ab dem Kindergarten und bessere Unterrichtsräume für unsere Kinder“, so Hörzi.
Als Lehrer ist dem JVP-Bezirksobmann Sprachförderung wichtig. Er wünscht sich Erhebungen ab dem Kindergartenalter und - dafür notwendig - mehr Mitarbeiter. Außerdem fordert er eine verbesserte Infrastruktur: Wels habe zu wenig Schulen, manche Schulgebäude seien teilweise baufällig und in den wenigsten Einrichtungen würden in Hitzeperioden erträgliche Temperaturen herrschen.
Ein Kleinbus zum Magistrat
Die Welser JVP wird sich auch für verbesserten öffentlichen Verkehr stark machen. „Da ist zwar häppchenweise schon etwas weitergegangen, aber es geht noch mehr. Gratis Öffis wären natürlich super. Beim Nachtbus würden wir uns Freitag und Samstag eine Verlängerung auf 24 Uhr wünschen“, so Hörzi. Der geplante Sonntagsbus sollte an den Volksgarten und das Welldorado angebunden werden. „Der Bus in der Stadt ist touristisch unattraktiv“, stellt der Jungpolitiker klar, der auch gerne einen Kleinbus hätte, der durch die Ringstraße oder zum Magistrat fährt. „Das wäre ein echte Dienstleistung, nicht nur für ältere Menschen und es würde die Parksituation entlasten“, so Hörzi.


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