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„Wir wollen bis zum Sommer eine Lösung“: Bürgermeister Mahr kündigt sonst Proteste an

Gerald Nowak, 14.02.2017 09:50

MARCHTRENK. „Wir haben lange genug geredet über die Bundesstraße 1. Jeder hat mehrmals seine Vorstellungen präsentiert. Wir wollen bis zum Sommer eine Lösung. Ansons­ten setzen wir dann auf Aktio­nismus“, meint Bürgermeister Paul Mahr (SP).

  1 / 2   Die Bundesstraße 1 ist die wirtschaftliche Lebensader in Oberösterreich. Und die ist stark frequentiert.

 “Marchtrenk entwickelt sich sehr stark in Bezug auf Betriebsan­siedelungen. Letztes Jahr wur­den mehr als 1000 Arbeitsplätze geschaffen, alle an der B1. Wir brauchen hier eine moderne Stra­ße“, hält Mahr fest. Modern heißt für ihn kreuzungsfrei und keine Ampel: „Ich sehe auch eine Ab­senkung der Straße als richtig an. Dann braucht man nicht teure meterhohe Lärmschutzwände aufstellen. Ich bin mir auch si­cher, wenn es diese Absenkung gibt. Und dazu das Ganze kreu­zungsfrei, dann ist auch der vier­spurige Ausbau nicht notwendig. Wichtig ist, dass die Ampeln ver­schwinden.“

Begleitmaßnahmen gesetzt

Für Mahr bleibt Aktionismus im Raum, wenn bis zum Som­mer keine Lösung präsentiert wird „Ideen gibt es einige, wie beispielsweise regelmäßige De­monstrationen oder Sperren. Wir haben lange genug geredet und Experten reden lassen. Jetzt muss die Landespolitik endgül­tig entscheiden“, spielt Mahr den Ball nach Linz weiter. „Wir haben unsere Hausaufgaben ge­macht und die Begleitstraßen er­richtet beziehungsweise sind wir durch neue Ansiedelungen dabei das zu tun. Die Bundesstraße ist die wirtschaftliche Lebensader in Oberösterreich, deswegen muss hier etwas geschehen“, ist das Stadtoberhaupt überzeugt. 25.000 bis 30.000 Fahrzeuge sind hier tagtäglich durch das Nadel­öhr unterwegs. „Es braucht eine Lösung“, so Mahr.


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