„Wir wollen bis zum Sommer eine Lösung“: Bürgermeister Mahr kündigt sonst Proteste an
MARCHTRENK. „Wir haben lange genug geredet über die Bundesstraße 1. Jeder hat mehrmals seine Vorstellungen präsentiert. Wir wollen bis zum Sommer eine Lösung. Ansonsten setzen wir dann auf Aktionismus“, meint Bürgermeister Paul Mahr (SP).

“Marchtrenk entwickelt sich sehr stark in Bezug auf Betriebsansiedelungen. Letztes Jahr wurden mehr als 1000 Arbeitsplätze geschaffen, alle an der B1. Wir brauchen hier eine moderne Straße“, hält Mahr fest. Modern heißt für ihn kreuzungsfrei und keine Ampel: „Ich sehe auch eine Absenkung der Straße als richtig an. Dann braucht man nicht teure meterhohe Lärmschutzwände aufstellen. Ich bin mir auch sicher, wenn es diese Absenkung gibt. Und dazu das Ganze kreuzungsfrei, dann ist auch der vierspurige Ausbau nicht notwendig. Wichtig ist, dass die Ampeln verschwinden.“
Begleitmaßnahmen gesetzt
Für Mahr bleibt Aktionismus im Raum, wenn bis zum Sommer keine Lösung präsentiert wird „Ideen gibt es einige, wie beispielsweise regelmäßige Demonstrationen oder Sperren. Wir haben lange genug geredet und Experten reden lassen. Jetzt muss die Landespolitik endgültig entscheiden“, spielt Mahr den Ball nach Linz weiter. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und die Begleitstraßen errichtet beziehungsweise sind wir durch neue Ansiedelungen dabei das zu tun. Die Bundesstraße ist die wirtschaftliche Lebensader in Oberösterreich, deswegen muss hier etwas geschehen“, ist das Stadtoberhaupt überzeugt. 25.000 bis 30.000 Fahrzeuge sind hier tagtäglich durch das Nadelöhr unterwegs. „Es braucht eine Lösung“, so Mahr.


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