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WELS. In den letzten Jahren hat das Welser Volksfest an Beliebtheit eingebüßt. Das soll sich wieder ändern. Die Stadt, die Messe und die Christkindl Gmbh haben sich ein neues Konzept überlegt.

Neue Ideen – so könnte das Welser Volksfest in Zukunft aussehen.
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1878 haben engagierte Bürger und die Stadt das erste Volksfest auf die Beine gestellt. 140 Jahre danach soll es eine Neuausrichtung erfahren, die bis spätestens 2024 abgeschlossen sein soll. Dazu gehören ein neues Motto (“Griaß Eich“) und bauliche Maßnahmen.

Eine Zusammenarbeit

An dem neuen Konzept haben die Christkindl Gmbh, das Wels Marketing und der Tourismusverband gemeinsam gearbeitet. Auch die Unternehmer Florian Fritsch, Helmut Platzer, Josef Hofer, Gerald Spicker, Jörg Wanik, Horst Felbermayr und Markus Fehringer haben sich in Sachen „Genussvolksfest“ eingebracht. Nach einer Prüfung der Machbarkeit und Finanzierbarkeit soll dieses Konzept schließlich von der Messe umgesetzt werden. Die Christkindl GmbH als kreativer Ideengeber geht hier mit der Messe als Veranstalter eine Partnerschaft ein.

Die Ideen

Fix ist die Einbindung des Volksgartens und des Messeteichs. „Griaß Eich – das Genussvolksfest“ soll eine neue Bierwelt direkt am Messeteich beinhalten. Mit einer Holzhütte soll ein traditionelles, uriges Bild entstehen – eine Gastgarten-Atmosphäre quasi. Ob eine Hütte gemietet oder angekauft wird, wird nach einer genauen Kalkulation entschieden. Mit den Hütten der Welser Weihnachtswelt soll rund um den Teich eine Genussmeile entstehen. Auch die Doppeldecker-Hütte soll es geben. Im Eingangsbereich beim Welios-Kreisverkehr gibt es Ideen, den alten Baumbestand zu nutzen und auch nostalgische Fahrgeschäfte für Groß und Klein sollen integriert werden. Wie lange es das Weindorf (vor allem wegen des baulichen Zustandes) noch geben wird, ließ man offen, bis 2024 aber eher nicht.

Ziel ist es die Qualität zu heben, um neue Kundenschichten anzusprechen. Auch Unternehmen will man wieder vermehrt ins Volksfest locken, die hier mit ihren Mitarbeitern oder Geschäftsfreunden feiern können.

Stufenweise Umsetzung

Natürlich kann (auch aus Kostengründen) das Konzept nur stufenweise umgesetzt werden. Man will einen Weg einschlagen, in dem auch Korrekturen möglich sein sollen, erklärt Bürgermeister Andreas Rabl: „Es ist ein guter Boden gelegt, um an die Arbeit gehen zu können“.

Idee vom Vorjahr verworfen

Im Vorjahr hatte man noch die Idee, ein Volksfest im Volksfest zu initiieren, bei der die Christkindl GmbH als Bewirtschafter auftritt. Man ist aber draufgekommen, dass das schwer umsetzbar ist. Auch wegen alter Genehmigungen hat man sich für das nun vorgelegte Konzept (Christkindl als Ideengeber und Messe weiterhin als Veranstalter) entschieden. Bestätigt wurde, dass das Konzept der Christkindl GmbH „verrechenbar“ ist. Über die Höhe ließ man aber nichts verlauten.

Nächstes Volksfest

Die Aufbau-Arbeiten für das nächste Volksfest von 15. bis 17. September werden in wenigen Tagen beginnen. Hier wird man von den neuen Ideen noch nichts merken, das wäre zu kurzfristig. Im Frühjahr 2018 will man aber schon erste Zeichen setzen. Im Herbst 2018 soll das Konzept dann schon deutlicher erkennbar sein. Fünf Jahre gibt man sich Zeit, um dem Welser Volksfest ein neues Gesicht zu geben.


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