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WELS/NEW YORK. Anna Holzhacker nahm als UNO-Jugenddelegierte für Österreich an der Generalversammlung teil. In ihrer Rede sprach die 20-Jährige von der Wichtigkeit von politischer Bildung gerade in jungen Jahren.

Anna Holzhacker vertritt Österreich in New York. Foto: BJV
Anna Holzhacker vertritt Österreich in New York. Foto: BJV

Die Bundesjugendvertretung (BJV) setzt sich als gesetzliche Interessenvertretung aller Kinder und Jugendlichen für mehr Mitbestimmung von jungen Menschen ein. Dies reicht von lokaler bis zur internationalen Ebene. Die BJV führt dabei auch ein internationales Jugenddelegiertenprogramm durch, bei dem jährlich einer Person ermöglicht wird, junge Menschen bei der UNO-Generalsversammlung zu vertreten. In diesem Jahr war es eben Anna Holzhacker. Sie kommt aus Wels, ist 20 Jahre alt und studiert Journalismus und PR in Graz.

 Populismus greift rasant um sich

Es sei nicht haltbar, dass die Stimme junger Menschen zu Entscheidungen, die sie betreffen, nicht gehört werde, sagte die 20-jährige Anna Holzhacker vor dem Dritten Komitee der UNO-Vollversammlung in New York. Ohne die notwendigen Kenntnisse seien Jugendliche jedoch nicht handlungsfähig. Politische Bildung sei deswegen entscheidend für das Demokratieverständnis, insbesondere zu einer Zeit, da der Populismus weltweit rasant um sich greife. Sie verwies in diesem Zusammenhang auf das Brexit-Votum in Großbritannien und die Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der Vereinigten Staaten. Diese Entscheidungen hätten klar gemacht, welchen Einfluss die Stimmen und Ansichten junger Menschen haben können. Abschließend rief die Jugenddelegierte ihre Altersgenossen in aller Welt dazu auf, selbstständig au handeln, am politischen Leben teilzunehmen und mit jungen Menschen in der ganzen Welt zu kooperieren. Holzhacker: „Wenn wir mit einer Stimme sprechen, verschaffen wir uns Gehör.“


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