Katastrophenschutz: Vollübung für die Feuerwehren
WELS/WELS-LAND. In Summe waren 329 Feuerwehrmitglieder mit insgesamt 64 Fahzeugen im Einsatz. Die Katastrophenschutz-Vollübung, wie es im Fachjargon heißt, brachte die unterschiedlichsten Szenarien.

Die Vollübung setzte sich zum Ziel, sämtliche Kräfte in Marsch zu setzen um an unterschiedlichen Orten verteilt die jeweiligen Szenarien abzuarbeiten. Je nach Art und Zusammensetzung der jeweiligen Züge galt es Großbrände zu bekämpfen, einen schwierigen technischen Einsatz zu meistern, sowie großangelegte Pumparbeiten durchzuführen und eine Suchaktion in einem weitläufigen Waldstück zu meistern. Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Johann Gasperlmair zeigte sich sichtlich zufrieden und betonte die reibungslose Zusammenarbeit der Feuerwehren aus den beiden Bezirken.
Für Großschadenslagen, überörtliche Einsätze und Naturkatastrophen sind in allen OÖ-Bezirken die Feuerwehren in sogenannte F-KAT-Einheiten eingeteilt. Ziel ist es, eine definierte Anzahl an Einsatzkräften für Hilfeleistungen zu entsenden, ohne dabei den „Ortsschutz“ zu vernachlässigen. Geführt und geleitet werden diese Züge dann von einer Technischen-Einsatzleitung welche sich wiederum aus einem Einsatzstab mit dessen Stabsfunktionen 1 bis 6 zusammensetzt.


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