Welser Schelmenrat setzt auf Talente aus der Region für den Startschuss
WELS. Fasching und die Stadt ist eine ambivalente Beziehung. Der Schelmenrat hat sich aufgemacht dem Ganzen neues Leben einzuhauchen. Wer nicht zum Lachen in den Keller geht, der muss am Samstag, 10. Februar, in die Minoriten zur 1. Welser Fachingsrevue.

Es ist dies ein erster Versuch das Pflänzchen Fasching zum Erblühen zu bringen. Organisatorisch ist der Schelmenrat auf eine solide Basis gestellt. Es wird auch nicht der Weg über die Zwangsbeglückung mit Brachialhumor gewählt, sondern eben eine Revue mit Talenten aus der Region präsentiert: „“Es ist unglaublich, welche Talente in der Bevölkerung schlummern, es haben sich viele gemeldet“, jubiliert Gründungsmitglied Anna Wippl. Freuen dürfen sich die Gäste etwa auf ein Pop-Urgestein mit seinen Welthits, auf einen Poledance-Act, einen Elvis-Interpreten der Extraklasse, eine heitere Klassik-Einlage von Musikschülern und bei einigen Einlagen darf natürlich auch eine satirisch, witzige Note nicht fehlen. Nach dem Varieté-Teil wird ein bekannter Kult-DJ den hoffentlich zahlreichen Faschingsnarren ordentlich einheizen. Einige Überraschungen werden bis kurz vor der Veranstaltung unter Verschluss gehalten. „Es ist angerichtet, jetzt müssen die Welser zeigen, ob sie den Fasching wieder haben möchten“, sagt der Obmann des Welser Schelmenrates Peter Kowatsch. Der Verein ist angemeldet, seit 11. November hat man den Stadtschlüssel inne und mit „Walla, Walla“ ist ein Ruf auch schon gefunden. Die 1. Faschings-Revue thematisiert Moulin Rouge. Der Dress-Code reicht von Kostüm bis Abendkleid. Vorverkauf ab 18. Jänner in der Wels-Info (Stadtplatz 44). Info: www.welserfasching.at


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