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WELS. In drei Teilen nähert sich die Stadt der eigenen reichhaltigen römischen Geschichte: „Dieser Beitrag zur Landesausstellung gibt einen sehr realitätsnahen Einblick in das Alltagsleben im römischen Wels, das bereits vor 2000 Jahren eine Vielvölkerstadt war“, meint Kulturreferent Johann Reindl-Schwaighofer (SP).

Die Legionäre zeigen wieder ihre Kampfkünste.
Die Legionäre zeigen wieder ihre Kampfkünste.

Die Wanderausstellung „Alle Wege führen nach …“ wurde von Tips Wels bereits präsentiert. Sie stellt Menschen aus Wels und dem Landesausstellungs-Hauptort Enns vor. Deren Wurzeln liegen in unterschiedlichen Ländern, die alle vor 2000 Jahren zum Römischen Reich gehörten. Am Donnerstag, 17. Mai, wird die Ausstellung mit der Sonderausstellung im Römermuseum in den Minoriten eröffnet.

Sonderausstellung

Diese trägt den Titel „Luxus im Alltag – Ziviles Leben im römischen Wels“. Diese Rahmenveranstaltung der Römer-Landesausstellung in Enns belegt mit mehr als 600 Fundstücken den damaligen Wohlstand. Ausgestellt sind etwa Schmuckstücke, Statuetten, Waffen und Hinweise auf das kulinarische und hygienische Alltagsleben.

Römerfest

Am Freitag, 18. Mai, von 14 bis 19 Uhr und Samstag, 19. Mai,  von 10 bis 19 Uhr wird in und um die Minoriten vom Kulturservice und dem Verein Römerweg ein buntes Programm auf die Beine gestellt: Die Soldaten der Legio XV Apollinaris erklären ihre Ausrüstung und zeigen ihr Können im Katapult- und Bogenschießen. Dazu werden Speisen nach Rezepten aus der Römerzeit angeboten. Besonders interessant: Der Welser Kulturverein „Hrvatski Dom?/?Kroatisches Heim“ präsentiert sich und die römische Provinz „Illyricum“ und man kann das gemeinsame römische Kulturerbe erleben. In den Minoriten gibt es spezielle Führungen bei freiem Eintritt und ein Kinderprogramm.


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