Fachhochule am Standort Wels wächst und wächst
WELS. 6000 Quadratmeter mehr Raum für Lehre, Forschung und Hochschul-Management entstehen in den nächsten eineinhalb Jahren an der Roseggerstraße. Vergangenen Freitag erfolgte der Spatenstich für die zwei neuen Gebäude der Fachhhochschule Oberösterreich (FH OÖ).

Studierende, Lehrende und Forscher der Fakultät für Technik und Angewandte Naturwissenschaften erhalten auf rund 3200 Quadratmetern Nutzfläche mehr Raum für den Lehr- und Forschungsbetrieb. Insbesondere für Robotik, Leistungselektronik, Elektrotechnik, Verfahrens- und Lebensmitteltechnik und Bauingenieurwesen wird damit Raum geschaffen. Dringend benötigter Platz, denn seit dem Bau in der Stelzhamerstraße im Jahr 2006 kam es zu einer Verdoppelung der Studierendenzahl. Mittlerweile studieren mehr als 2000 Personen in Wels in einem der – ab Herbst – 28 Studiengänge. Für die gesamte FH Oberösterreich wird in unmittelbarer Nähe zur Fakultät in Wels ein zentrales Management-Gebäude errichtet: Die Service-Abteilungen der FH OÖ wie IT, Recht, Finanzen, Marketing und Personal sowie die Hochschulforschung und -entwicklung werden hier für alle vier Standorte (Hagenberg, Linz, Steyr und Wels) angesiedelt.
Campusfeeling ist wichtig
„Für Wels ist heute ein ganz besonderer Tag“, freut sich Bürgermeister Andreas Rabl, „weil sich eine zentrale oberösterreichische Institution hier niederlässt. Wir freuen uns, dass die Innenstadt durch weitere FH-Gebäude aufgewertet wird und der FH-OÖ-Campus Wels wächst. Das belebt die Stadt.“ Das Campusfeeling zu schaffen, sei aber auch ein Auftrag an die Stadt, ist Rabl überzeugt.
Die Bedeutung eines modernen, smarten Campus betont auch Dekan Günther Hendorfer, denn diesen könne der FH-Standort Wels „dem Weltstadtbonus von Wien und dem Studentenstadtbonus von Graz entgegenhalten“.


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