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WELS. Thomas Emrich hat in seiner jungen Welser Firma hat ein praktikables Hilfsmittel für die Notfallmedizin entwickelt. Auch für Sportler, ältere Personen und Familien mit kleinen Kindern kann Seqrid von großem Nutzen sein.

  1 / 2   Firmengründer Thomas Emrich mit seinem Armband mit einem von Seqrid generierten QR-Code. Gerät er in eine Notsituation, haben Helfer damit relevante Daten parat. Foto: Seqrid

Ein innovatives Hilfsmittel für die Notfallmedizin hat die vor etwa einem Jahr neu gegründete Firma Seqrid auf den Markt gebracht. Die Idee dazu hatte Firmengründer Thomas Emrich. Der 45-jährige Welser hat über 20 Jahre Erfahrung im Notfallrettungsdienst, immer wieder hat er erlebt, wie Leute, die Hilfe brauchen, keine Auskünfte geben können. Zusammen mit seinem Schulfreund Alexander Berger hat er die Software für ein QR-gestütztes Notfalldatensystem entwickelt und die Firma aufgebaut.

Ganz einfach

Das System von Seqrid ist einfach: Der Nutzer erstellt einen Account auf der Plattform www.seqrid.com und gibt im persönlichen Profil die notfallrelevanten Daten wie Unverträglichkeiten, Allergien oder Kontaktpersonen ein. Seqrid koppelt diesen „Schutzpass“ mit einem personifizierten QR-Code und macht ihn über verschiedene Produkte (Armband, Aufschieber, Helmaufkleber) abrufbar. Im Fall eines Unfalles, eines gesundheitlichen Problems oder wenn in einer Menschenmenge ein Kind verloren geht, kann ein Helfer mit einem Smartphone oder Tablet den Code scannen und hat so die relevanten Daten sofort greifbar.

Kostenlose Version

In der Basis-Version gibt es Seqrid sogar kostenlos, Emrich ist es wichtig, dass alle Leute in den Genuss dieses Personenschutzsystems kommen können. Darüber hinaus bietet das System verschiedene Zusatzdienste an, wie zum Beispiel die Navigation zum Scanort oder die automatische Übersetzung.

Vor allem für Familien mit Kleinkindern, Sportler, ältere Menschen und Menschen mit Berufen, in denen man leicht in Extremsituationen kommen kann, kann das System von Nutzen sein. Extremradfahrer Michael Strasser verwendet Seqrid zum Beispiel in wenigen Tagen bei seinem Weltrekordversuch Ice2Ice zum Selbstschutz.

Mehr Infos unter:

www.seqrid.com


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