Gesucht: Alte Aufnahmen und mehr aus Marchtrenk zwischen 1900 und 1938
MARCHTRENK. Der Kurator des Museumsvereins Marchtrenk Welser Heide, Reinhard Gantner, ist auf der Suche nach Fotos, Fundstücken, Uniformen aus der Zeit zwischen 1900 und 1938. Der Grund: Mitte Oktober startet im Volkshaus eine Ausstellung.

Der Titel verspricht einen Blick zurück: „Ein kleines Dorf in schwerer Zeit, Marchtrenk 1900 bis 1938“. „Wir suchen aber noch Ausstellungsstücke aus dieser Zeit. Erkennbar schwierig ist es – trotz zahlreicher Aufrufe – Fahrzeuge, landwirtschaftliche Maschinen, Möbel, Fotos, Kochbücher, Uniformen, Bücher und vieles mehr zu erhalten. Hier hoffen wir auf Leihgaben aus öffentlichen und privaten Sammlungen. Angesprochen sind vor allem Privatsammler, die oft interessante Sammlungen haben“, hofft Gantner auf Unterstützung.
Ein Großteil der Ausstellung wird sich mit dem Kriegsgefangenenlager im 1. Weltkrieg befassen. „Innerhalb kurzer Zeit entstand eine riesige Barackenstadt für bis zu 50.000 Kriegsgefangene aus Russland und später aus Italien. Es gab ein sehr großes Lagerspital, da Verletzte aus anderen Lagern nach Marchtrenk überstellt wurden“, meint der Kurator.
Es geht aber auch um die Entwicklung des Dorfes vor und nach dem Weltkrieg. Besonders in der Zwischenkriegszeit herrschte in Marchtrenk große Armut. „Wir wollen den Menschen diese Zeit näher aus allen Facetten näher bringen“, so Gantner.
Kontakt:
Tel.: 0 664/411 0 999, oder per Mail bitte an reinhardgantner@aon.at


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