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WELS. Die Dienstführenden Reinhard Hadler und Markus Hablesreiter machten gemeinsam mit Franz Weingartner gemeinsam am 6. September eine Schicht beim Roten Kreuz. Statt der Mittagspause gab es für Weingartner eine kleine Überraschung zum 55-jährigen Jubiläum.

Gratulation zum 55-jährigen Dienstjubiläum
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Die Tür zum Lehrsaal A im 1. Stock der Bezirksstelle ist geschlossen. „Warum müssen wir da rein. Es ist jetzt Mittagspause“, meint Weingartner vor der Tür. „Geh eini“, meint Hadler. Dahinter wartet das Ehrenkommando mit einem Geschenkkorb auf den 74-jährigen, der am Tag genau vor 55 Jahren ehrenamtlich für die Einsatzorganisation begonnen hat: „Danke für deinen Einsatz“ und Applaus. Die Überraschung ist gelungen.

Von Freunden animiert

Animiert von Freunde begann just am 6. September 1963 die Karriere von Franz Weingartner beim Roten Kreuz. In der Theodor Körnerstraße ging es los. „Teilweise mussten wir alleine zu den Einsätzen fahren. So musste oft auch der eine oder andere Passant mithelfen“, erinnert sich Weingartner. Mit der Zeit änderten sich die Adressen der Dienststellen, aber der Einsatz von Weingartner war immer der gleich: Hoch, mit Akribie und immer nah an den Menschen, sei es Mitarbeiter beim Roten Kreuz oder Patient.

„So lange ich mit den Zivildienern mithalten kann und so lange es mir Spaß macht, bin ich aktiv“ Franz Weingartner

Weingartner hat bereits 1962 die damalige Sanitäter-Prüfung abgelegt. Danach war er beim Bundesheer als Kompaniesanitäter im Einsatz, ehe er 1963 beim Roten Kreuz eingetreten ist. Weingartner war bereits kurz danach als Gruppenführer tätig. Nach der Zugskommandenausbildung hat er Mitte der 1980er Jahre die Offiziersprüfung abgelegt und ist langjährig Teil des Bezirksrettungskommandos gewesen. Er war unter anderem zuständig für den Katastrophenhilfsdienst und als Offizier vom Dienst bei großen Einsätzen dabei. Franz Weingartner wurde am 3. September 2015 der Titel Konsulent für Soziales des Landes Oberösterreich verliehen.

Er wird auch weiterhin mitarbeiten: „So lange ich mit den Zivildienern mithalten kann und so lange es mir Spaß macht, bin ich aktiv. Im Winter starte ich wieder mit meinem wöchentlichen Dienst – so lange ich es gesundheitlich schaffe“.

„Ich habe als junger Sanitäter in den 80er-Jahren und dann als junger Offizier sehr viel von Franz lernen können“ Reinhard Hadler

Für alle Kollegen ist er nicht wegzudenken. Stellvertretend meint Hadler: „Franz Weingartner ist länger beim Roten Kreuz als mein Lebensalter. Ich habe als junger Sanitäter in den 80er-Jahren und dann als junger Offizier sehr viel von Franz lernen können“, so der Dienstführende. Und da ist er in Wels nicht unbedingt der Einzige.


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