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WELS/WIEN. Um sich ein Bild von der Panzertruppe in Wels zu machen, war der Bundesminister für Landesverteidigung, Mario Kunasek, zu Gast beim Panzerbataillon 14 in der Hessenkaserne.

Bundesminister Mario Kunasek (FP)
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Nach zehn Monaten im Amt hat Verteidigungsminister Mario Kunasek zum ersten Mal persönlich das einzige Panzerbataillon des Österreichischen Bundesheeres in Wels besucht. Er möchte sehen, was die Panzertruppe braucht, erklärte er.

Dabei bekräftigte er nochmal seine Forderung nach mehr Geld für das Bundesheer, konkret möchte er drei Milliarden Euro mehr: „Die drei Milliarden Euro mehr sind dringend notwendig um das Bundesheer einsatzfähig zu halten“. Das Heer sei am Rande seiner Einsatzfähigkeit, von seinen Vorgängen sei zu wenig investiert worden, fügt Kunasek hinzu: „Es muss dringend investiert werden. Wir brauchen die drei Milliarden nicht sofort, aber wir brauchen eine gewisse Planbarkeit. Es gibt einen Stau bei den Investitionen der abgearbeitet werden muss.“

Benötigt wird das Geld für die Luftraumüberwachung, die Verbesserung der Infrastruktur und unter anderem auch für die Welser Panzertruppe. Nicht mehr alle der 48 in Wels stationierten Panzer sind voll einsatzfähig. „Der Leopard Kampfpanzer braucht Modifikationen“, so der Minister.

Weiters sprach sich der Minister für die Beibehaltung des Grundwehrdienstes aus. Seiner Meinung nach sind sechs Monate Grundwehrdienst nicht optimal, mit zwei Monaten mehr könnte man auch die Miliz entsprechend stärken. Der Grundwehrdienst müsse attraktiver werden, der Sold für Rekruten erhöht werden.

Das Panzerbataillon 14 in der Welser Hessenkaserne ist das einzige Panzerbataillon des Österreichischen Bundesheeres. Die Waffe ist der 55 Tonnen schwere Kampfpanzer Leopard, 1.500 PS stark.


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