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WELS. Schüsse aus Schreckschusspistolen und eine Massenschlägerei, die im Wartebereich des Klinikums noch fast weitergeführt wurden. Das war die Bilanz in den letzten beiden Wochen der Disco „Feeling“ im Industriegebiet. Ein runder Tisch brachte nun Konsequenzen für den Betreiber. Eine Schließung ist derzeit nicht geplant.

Teilnehmer des Runden Tisches: Betriebsleiter „Feeling“ Aladin C., Stadtpolizeikommandant Klaus Hübner, Georg Parzmayr (Parzmayr (Leiter Abteilung Bezirksverwaltung), Wirtschafts-Stadtrat Peter Lehner (VP) und Vizebürgermeister Gerhard Kroiß (FP). Foto: Stadt Wels

Die genannten Vorfälle sind nur die Beispiele aus den letzten Tagen. Das Stadtpolizeikommando dokumentierte alleine in den Jahren 2017 und 2018 75 strafrechtlich relevante Vorfälle. Darunter waren Körperverletzungen, Raufhandel, Diebstähle, gefährliche Drohungen, Drogenmissbrauch sowie sexuelle Belästigung. Zusätzlich kam es zu 27 verwaltungspolizeilichen Vorfällen.

Ergebnisse des Runden Tisches

Stadt und Polizei nahmen den Betriebsleiter der Diskothek bei einem Runden Tisch in die Pflicht. Die Sperrstunde wird von 5.30 Uhr auf 2 Uhr vorverlegt. Dazu kommen Verstärkte und rigorose Polizeikontrollen speziell im Zu- und Abfahrtsbereich mit Unterstützung von auswärtigen Polizeikräften, sowie weitere unangekündigte Betriebskontrollen durch Stadt und Polizei. Zusätzlich sagte der Betreiber zu, das Sicherheitspersonal unter Einbindung des Parkplatzes zu verstärken sowie die Videoüberwachung zu modernisieren und auszubauen.

„Mit diesen Maßnahmen erhoffen wir uns eine deutliche Beruhigung der Situation im Bereich der Diskothek“, stellen Stadt und Polizei klar.


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