Feuerwehr Bezirk Wels-Land: 344.623 Stunden im Einsatz gegen die Selbstverständlichkeit
SIPBACHZELL. Wenn etwas passiert, dann müssen die Herren und Damen von der Freiwilligen Feuerwehr ausrücken. Beim Bezirkstag Wels-Land warnt der Kommandant Johann Gasperlmair aber: „Wir müssen in der Öffentlichkeit immer wieder betonen, dass unsere Arbeit nicht selbstverständlich ist.“

Die Freiwilligen Feuerwehren des Bezirkes leisteten im Vorjahr 344.623 Einsatzstunden ab. Die Kameraden rückten zu 660 Bränden (2017 waren es 550) und zu 2.321 technischen Einsätzen (2017: 2.965) aus. Dazu kommen die Stunden in der Verwaltung, Wartung und Ausbildung. Das Spektrum bei den Einsätzen wird immer breiter. Die Anforderungen werden größer. Trotzdem bleibt die Freiwilligkeit. Deswegen ist auch das Unverständnis groß, wenn bei Einsätzen den Anordnungen der Feuerwehrler nicht Folge geleistet wird.
Bei den Talkrunden ging es um das breite Spektrum im Feuerwehrwesen. Es gab ein Höhenretter-Stützpunkt-Interview mit Markus Eder und auch Tauchstützpunktleiter Andreas Müller stand Rede und Antwort.
2.526 Aktive – 429 Jugend – 428 Reserve
Aus der Feuerwehrjugend konnten 60 Mitglieder in den Aktivstand überstellt werden. So haben die Wehren im Bezirk nun 2.526 Aktive. Dazu kommen 429 Jungfeuerwehrmänner und 428 Mann in der Reserve. Besonders die Jugendarbeit wird gelobt. Der Zusammenhalt in der Truppe ist groß.
Die TGW Gruppe bekam eine Auszeichnung für die Kooperation und die Betriebsvereinbarung mit der Feuerwehr.


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