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WELS. Es wird sich viel tun in der katholischen Jugendarbeit. Das D22 im Alten Schlachthof ist Geschichte. An dem Projekt „Jugendhaus“ wird intensiv gearbeitet.

Der Projektname „Jugendhaus“ wird bleiben. Foto: Privat
Der Projektname „Jugendhaus“ wird bleiben. Foto: Privat

Für mehrere Jahrzehnte war das D22 Heimat der katholischen Jugendarbeit. Wie auch bei anderen Jugendeinrichtungen war es mal  mehr oder weniger populär hinzugehen. Nun heißt es Abschied nehmen und das Jugendhaus an den Start zu bringen. Ein Verein ist gegründet und mit Rene Prinz-Toifl einer von drei hauptamtlichen Mitarbeiter gefunden. Weitere werden noch gesucht. Die Büro-Basis wird in der Pfarre Vogelweide geschaffen. „Wir wollen die Jugendarbeit in den Pfarren und den Schulen intensivieren, die mobile Jugendarbeit stärken und offene Begegnungsräume schaffen“, sagt Obfrau Sabine Coser.

 Prinz-Toifl: „Es geht hier nicht um Missionierung. Wir wollen nicht Nachwuchs für die Jugendgruppen in den Pfarren schaffen. Natürlich spielt der Glauben eine Rolle. Aber wir wollen die Jugendlichen in ihrer Lebenswelt abholen und ihnen helfen.“ In den nächsten Monaten wird der Kontakt mit Religionslehrern und der Stadt weiter intensiviert. Angebote für Schüler und Lehrlinge werden über einen offenen Betrieb und Treffpunkte geschaffen. Dazu will man in der Öffentlichkeit mit der Jugendarbeit sichtbarer werden. Am Dienstag, 24. September, gibt es im Freiraum in der Altstadt 8 einen Informationsabend ab 18.30 Uhr. Ebenso am Dienstag, 22. Oktober.


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