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WELS-LAND. Im Süden des Bezirkes gab es weitere Einbrüche. Die Vorgehensweise war wieder gleich. Die Bande ist in der Dämmerung unterwegs und hat es auf Bargeld und Schmuck abgesehen. An vier Tatorten versprühten die Täter wieder eine Reinigungsflüssigkeit, um die Spuren zu verwischen.

Terrassentüren sind bei Einbrechern sehr beliebt. Foto: Wodicka
Terrassentüren sind bei Einbrechern sehr beliebt. Foto: Wodicka

Die Täter waren in Schleißheim, Steinerkirchen und Thalheim unterwegs, berichtet Bezirkspolizeikommandant Franz Scheiböck. Damit erhöht sich die Zahl der Wohnungseinbrüche auf 25. Die Vorgehensweise bleibt gleich. In der Dämmerung sind die Täter auf der Suche nach Objekten. Über die Terassentür oder straßenabgewandte Seite verschaffen sich die Einbrecher Zugang zum Wohnhaus. „Die Ermittlungen laufen weiter“.  Die Tatorte sind entweder Häuser, die schon länger leer stehen oder wo die Eigentümer auf Urlaub sind. Seiner Ansicht nach sind es die klassischen Dämmerungseinbrecher, die hier unterwegs sind. Es wird nicht lange ausgekundschaftet.

Tips sprach auch  mit dem Welser Stadtpolizeikommandanten Klaus Hübner: „Derzeit gebe es im Stadtgebiet keine Auffälligkeiten“. Trotzdem rät er zu erhöhter Vorsicht. Wenn jemand etwas Verdächtiges bemerkt, soll er sofort den Notruf 133 betätigen.

Tipps für Hausbesitzer

Vermeiden sollte man Zeichen von Abwesenheit wie ungeleerte Briefkästen, offenstehende Garagen, aber auch gekippte Fenster und Terrassentüren. Wer für genügend Außenbeleuchtung sorgt, nimmt dem Dieb die Möglichkeit, ungesehen ums Haus zu schleichen. Zeitschaltuhren, die im Haus Licht einschalten, signalisieren auch Anwesenheit, selbst wenn man nur länger in der Arbeit sein muss.


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